Staatliche Bildungsförderung

Løkke: „SU wird nicht abgeschafft“

jt/ritzau
Esbjerg
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Der dänische Staatsminister Lars Løkke Rasmussen (Venstre) in Esbjerg. Foto: Scanpix

Der dänische Staatsminister Lars Løkke Rasmussen (Venstre) versichert bei einem Treffen mit jungen Gymnasiasten, dass die Regierung die staatliche Bildungsförderung (SU) nicht abschaffen wird.

Die staatliche Bildungsförderung soll an diejenigen gerichtet werden, die dem Land was zurückgegeben können. Das meinte Staatsminister Lars Løkke Rasmussen (Venstre) am Montag bei einem Treffen mit Schülern des Gymnasiums in Esbjerg. Mit ihm waren seine Regierungskollegen, Anders Samuelsen (Liberale Allianz) und Søren Pape Poulsen (Koservative) nach Esbjerg gereist.

Bei der Podiumsdiskussion konnten die Schüler Fragen an den Staatsminister und seine Kollegen stellen. Viele Fragen drehten sich hierbei um die SU. „Wir werden wahrscheinlich im kommenden Jahr ein Vorschlag zur SU-Reform vorlegen. Dabei wollen wir nicht die Förderung abschaffen um beispielsweise damit die Spitzensteuer-Erleichterungen zu finanzieren“, sagt Løkke.

Er und seine Regierungskollegen möchten verhindern, dass junge Ausländer in Dänemark eine bezahlte Ausbildung und die Bildungsförderung bekommen und daraufhin nach beendeter Ausbildung Dänemark wieder verlassen.

Insgesamt möchte die Regierung durch eine SU-Reform 3,3 Milliarden Kronen sparen. Das wollen sie durch ein monatliches Herabsetzen der Bildungsförderung um 800 Kronen pro Student erreichen.

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