Gesundheitsreform

Frederiksen: Gesundheitsreform gibt keine Antworten

Frederiksen: Gesundheitsreform gibt keine Antworten

Frederiksen: Gesundheitsreform gibt keine Antworten

Helge Möller
Helge Möller Journalist
Kopenhagen
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Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

Die Vorsitzende der Sozialdemokraten in Dänemark, Mette Frederiksen, kritisiert die Gesundheitsreform der Regierung. Sie befürchtet, dass der ländliche Raum abgehängt wird. Handlungsbedarf sieht sie an anderer Stelle.

Die Gesundheitsreform der Regierung gebe nur wenige Antworten auf die großen Herausforderungen, führe aber zu einer größeren Zentralisierung zulasten der Randbezirke, Inseln und kleinen Städte, so Mette Frederiksen, Vorsitzende der Sozialdemokraten. In Danmarks Radio sagte sie: „Wenn wir schauen, was in unserem Land in den vergangenen 20 bis 30 Jahren passiert ist, so sehen wir eine starke Zentralisierung. Es gibt weniger Polizeistationen, weniger Krankenhäuser und weniger Buslinien. Ich befürchte, die Gesundheitsreform geht in dieselbe Richtung.“ Die Reform sei keine Antwort auf die grundlegende Herausforderung im heutigen Gesundheitswesen; diese sei der Mangel an Zeit für die Patienten. Es müsste daher mehr Pflegepersonal eingestellt werden. Frederiksen unterstützt den Regierungsvorschlag, die Zusammenarbeit zwischen praktizierenden Ärzten, Krankenhäusern und der ambulanten Pflege (hjemmepleje) zu stärken.

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