Geldwäsche-Skandal

Finanzaufsicht startet neue Untersuchung

Finanzaufsicht startet neue Untersuchung

Finanzaufsicht startet neue Untersuchung

Kopenhagen
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Foto: REUTERS/Chris Helgren/Ritzau Scanpix

Im Geldwäsche-Skandal der Danske Bank schaltet sich nach den neusten Enthüllungen wieder die Finanzaufsicht ein. Bereits im Mai kamen niederschmetternde Ergebnisse bei einer Untersuchung heraus.

Nach dem Bekanntwerden neuer Vorwürfe, in der estnischen Filiale des dänischen Finanzkonzerns Danske Bank in Tallin seien Milliardenbeträge zweifelhafter Herkunft „gewaschen“ worden, wird die dänische Finanzaufsicht „Finanstilsynet“ eine neue Untersuchung der Vorgänge in Angriff nehmen, das berichtet JyllandsPosten.

„Die Bankenaufsicht ‘Finanstilsynet‘ untersucht die neuen Informationen und bezieht sie in ihre Ermittlungen ein, doch ist es nicht sicher, dass ein Verfahren gegen Danske Bank eingeleitet wird“, so Erwerbsminister Rasmus Jarlov (Konservative), der sich zuvor empört über die neuen Enthüllungen geäußert hatte. Jarlov erklärte, dass es sein Rechtsempfinden störe, wenn der Finanzkonzern bei den fragwürdigen Transaktionen große Geldbeträge verdient hat und diese behalten darf.

Erst im Mai hatte die Finanzaufsicht einen Untersuchungsbericht zu Danske Banks umstrittenen Geschäften veröffentlicht. Damals kam das Unternehmen mit harter Kritik an der Unternehmensleitung, acht Tadeln, acht Auflagen und der Anordnung, das Eigenkapital um fünf Milliarden Kronen zu erhöhen, davon. Ein Bußgeld wurde trotz der scharfen Kritik der Behörde nicht verhängt.

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