Gesundheit

Bessere Grippeimpfung soll Risikogruppen helfen

jt
Kopenhagen
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Foto: dpa

Die Gesundheitsministerin hofft, dass sich in diesem Jahr mindestens 75 Prozent der Älteren gegen den Grippevirus impfen lassen. Ihnen wird eine verbesserte Version der Impfung aus dem Vorjahr angeboten.

Chronisch Kranken, Älteren und Schwangeren wird dem Gesundheitsministerium zufolge in diesem Jahr eine Grippeimpfung angeboten, die im Vergleich zur Vorjahresimpfung besser vor dem Grippevirus schützen soll.

Die Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby (Venstre) hofft, dass mehr Personen aus den erwähnten Risikogruppen das Angebot in diesem Jahr annehmen werden. „Die Grippe kann für Personen aus den Risikogruppen lebensgefährlich sein”, so die Ministerin.

Bei der Grippeepidemie im vergangenen Winter mussten 7.700 Personen im Krankenhaus behandelt werden. Die meisten davon waren laut Ministerium ungeimpfte Bürger. Das staatliche Seruminstitut schätzt, dass rund 1.600 Bürger, meist Ältere, im vergangenen Winter durch Grippe starben. Damals waren lediglich 50 Prozent der Älteren geimpft. Ziel ist es, dass sich in diesem Jahr 75 Prozent impfen lassen, erklärt die Ministerin.

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