Sprarzwang

Nationalmuseum entlässt 35 bis 40 Mitarbeiter

Ritzau/jrp
Kopenhagen
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Das Nationalmuseum Foto: Nationalmuseeum

Schuld ist die schlechte wirtschaftlichen Lage und der auferlegte Sparzwang der Regierung. Wer gehen muss, wird am 11. Oktober bekanntgegeben.

Das Nationalmuseum entlässt im Herbst 35 bis 40 seiner etwa 700 Mitarbeiter. Der Grund dafür ist die wirtschaftliche Lage des Museums, die durch den sogenannte Umprioritierungsbeitrag (omprioriteringsbidrag) unter Druck geraten ist. Das gab das Museum in einer Mitteilung bekannt.

Zwei Prozent bis 2021 muss das Museum einsparen. Daneben gab es langfristig geplante Investitionen unter anderem in den Bau eines neuen Lagergebäudes.

Am 11. Oktober wird bekannt gegeben, welche Museumsmitarbeiter von der Maßnahme betroffen sind. Über den Sommer hinweg hat sich die Museumsleitung damit beschäftigt, Sparmöglichkeiten zu finde, um die Zahl der Kündigungen möglichst gering zu halten. Mitarbeiter konnten Sparvorschläge einreichen, die zum Teil umgesetzt werden konnten, heißt es in der Mitteilung.

Das Nationalmuseum verfügt über ein jährliches Budget von 350 Millionen Kronen. Der staatliche Zuschuss beträgt 210 Millionen Kronen. Die restliche Summe wird durch Eintrittsgelder, Verkäufe und externe Aufgaben eingenommen.

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Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Venstre-Wellen“