Kultur

Oscar-Nominierung für syrisch-dänischen Dokumentarfilmer

Oscar-Nominierung für syrisch-dänischen Dokumentarfilmer

Oscar-Nominierung für syrisch-dänischen Dokumentarfilmer

Ritzau/hm
Kopenhagen/Hollywood
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Der syrische Filmemacher Faras Fayyad bei der Oscar-Verleihung 2018, wo er ebenfalls mit einer Dokumentation ins Rennen um einen Oscar ging. Foto: alerie Macon/Ritzau Scanpix

Obwohl die dänische Produktion „Dronningen“ keine Oscar-Nominierung ergattern konnte, wird der Wettstreit um die begehrte Filmtrophäe nicht ganz ohne einen dänischen Beitrag ablaufen.

Wie am Montag bekannt wurde, wird der dänisch-syrische Dokumentarfilm „The Cave“ (die Höhle) einer der fünf nominierten Filme in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“.

Der Film stammt aus den Händen des Syrers Feras Fayyad, der in Kopenhagen sein Zuhause hat. „The Cave“ hat dänische Produzenten, Schnitt und Ton stammen ebenfalls aus Dänemark. Der Film, der in Dänemark am 9. Januar Premiere hatte, porträtiert eine Ärztin, die ein unterirdisches Krankenhaus in der syrischen Provinz Al-Ghouta leitet.

Schon einmal nominiert

Fayyad erhielt bereits vor zwei Jahren eine Nominierung für sein Werk „Last Men in Aleppo“ – ebenfalls in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“, ebenso eine Dokumentation des Bürgerkriegs in Syrien.

Vergeben werden die Oscars am 9. Februar im Dolby Theatre in Hollywood.

Die anderen vier nominierten Dokumentarfilme heißen „For Sama“, der auch den Syrienkrieg zum Thema hat, „Honeyland“ aus Nordmazedonien, der brasilianische Film „The Edge of Democracy“ „American Factory“ aus den USA.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„A- und B-Kinder“