Coronavirus

Dänemark stellt acht Millionen Kronen für die Bekämpfung bereit

Dänemark stellt acht Millionen Kronen für die Bekämpfung bereit

Dänemark stellt acht Millionen Kronen für Bekämpfung bereit

Ritzau/kj
Kopenhagen
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Auf Teneriffa ist ein Tourist mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Dado Ruvic/Reuters/Ritzau Scanpix

Der WHO-Krisenfond koordiniert die Bemühungen gegen den tödlichen Coronavirus. Dänemark gibt einen Millionenbeitrag dazu.

Dänemark stellt 8 Millionen Kronen für internationale Bemühungen gegen das Coronavirus zur Verfügung. Dies kündigt das Außenministerium in einer Pressemitteilung an.

„Die internationale Gemeinschaft hat die gemeinsame Verantwortung, zusammenzuarbeiten, um China zu unterstützen und die Prävention in Ländern mit schwachen und gefährdeten Gesundheitssystemen sicherzustellen“, sagte Entwicklungsminister Rasmus Prehn (Soz).

Die 8 Millionen Kronen sind ein Beitrag zum Krisenfond der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die globale Bereitschaft und Reaktion auf den anhaltenden Ausbruch des Coronavirus.

Und je effektiver die globalen Anstrengungen sind, desto besser sind wir auch in Dänemark geschützt.

Magnus Heunicke, Gesundheits- und Seniorenminister

„Es ist wichtig, dass Dänemark eine Mitverantwortung für die globale Reaktion auf Gesundheitskrisen übernimmt“, sagt Gesundheits- und Seniorenminister Magnus Heunicke (Soz.) in der Pressemitteilung. „Die aktuelle Situation mit dem Coronavirus hat gezeigt, wie wichtig es ist, dass die WHO in der Lage ist, schnell auf Krankheitsausbrüche zu reagieren.“

„Und je effektiver die globalen Anstrengungen sind, desto besser sind wir auch in Dänemark geschützt“, sagt er.

Bereits 2000 Todesfälle

Der erste Fall von Coronavirus wurde im vergangenen Dezember in Wuhan in der ostchinesischen Provinz Hubei entdeckt. Über 2.000 Menschen sind an Coronavirus gestorben, während etwa 75.000 infiziert wurden. Ungefähr 99 Prozent wurden in China infiziert. Circa 99,6 Prozent der Todesfälle wurden in China registriert.

Die WHO koordiniert die weltweite Bereitschaft gegen den anhaltenden Ausbruch. Die Organisation ist nach wie vor der Ansicht, dass das Verbreitungsrisiko in China „sehr hoch“ und das Risiko einer regionalen und globalen Verbreitung „hoch“ ist, heißt es in der Pressemitteilung des Außenministeriums.

Im Jahr 2018 unterstützte Dänemark den Krisenfonds der WHO während des jüngsten Ausbruchs von Ebola in Afrika mit 20 Millionen Kronen.

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