Covid-19

Zehntausende verfügbare Impf-Termine im ganzen Land

Zehntausende verfügbare Impf-Termine im ganzen Land

Zehntausende verfügbare Impf-Termine im ganzen Land

cvt/Ritzau
Kopenhagen
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Die Regionen fordern dazu auf, Impftermine zu buchen – auch, wenn das eine längere Anfahrt bedeutet. (Symbolfoto) Foto: Philip Davali/Ritzau Scanpix

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Die Regionen bitten dringend darum, die Impfung zu buchen, da es viele freie Plätze gibt und dies die Durchführung der Impfung verzögern könnte.

Impfzentren in mehreren Teilen des Landes erleben, dass die Bürgerinnen und Bürger nur schleppend Termine für die Coronavirus-Impfung buchen.

Das bedeutet, dass es Tausende von unbesetzten Terminen gibt und dies kann die Einführung der Impfung verzögern. Das berichtet „Jyllands-Posten“.

75.000 freie Termine allein in Süddänemark

In der Region Süddänemark gibt es ca. 75.000 freie Impftermine verteilt auf die nächsten vier Wochen. In der Region Seeland sind es im gleichen Zeitraum rund 100.000 freie Plätze, während die Region Nordjütland in den nächsten drei Wochen 65.000 freie Plätze hat.

Die Vorsitzende der dänischen Regionen, Stephanie Lose (Venstre), bittet daher dringend darum, einen Termin zu vereinbaren, falls noch nicht geschehen.

„Wenn im nächstgelegenen Impfzentrum kein Platz ist, schaue, ob es andere Zentren gibt, die genutzt werden können, oder behalte im Auge, ob neue Termine ausgehängt werden“, sagt sie gegenüber „Jyllands-Posten“.

Es gibt ausreichend an Impfstoff. Dies ist auf den Kauf einer großen Charge von Pfizer-Impfstoffen aus Rumänien zurückzuführen. Der Kauf von 1,17 Millionen Dosen hat dazu geführt, dass der Impfkalender vorverlegt wurde.

Lose: Epidemie unter Kontrolle bringen

Am Freitag gab die dänische Gesundheitsbehörde bekannt, dass alle Menschen, die im Jahr 2021 16 Jahre oder älter sein werden, nun zum Impfen eingeladen sind.

Seit kurzem hat die Zielgruppe der 30 bis 34-Jährigen die Möglichkeit, einen Termin zu buchen.

Allerdings gibt es immer noch mehr als zwei Millionen in Dänemark, die noch nicht geimpft worden sind. Stephanie Lose betont, wie wichtig es ist, die Epidemie unter Kontrolle zu halten, besonders wenn sich die Delta-Variante ausbreitet.

„Deshalb hoffe ich wirklich, dass wir so viele Menschen wie möglich so schnell wie möglich impfen können“, sagt sie der Zeitung.

Sie hat keine eindeutige Erklärung dafür, warum die freien Plätze nicht angenommen werden. Eine Möglichkeit ist jedoch laut der Zeitung, dass viele Menschen anderswo als in ihrer Heimatregion Sommerurlaub machen und deshalb mit der Impfung warten.

Die Gesundheitsbehörde erwartet, dass sie in etwa zwei Wochen damit beginnt, Kinder im Alter von 12 bis 15 Jahren zur Impfung einzuladen.

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