Gesellschaft

Wissenschaftlich bewiesen: Helfen macht glücklich

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Kopenhagen
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Eine neue Studie zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit glücklich zu sein, deutlich erhöht wird, wenn man anderen hilft. Expertin rät im Kleinen anzufangen.

Älteren Mitmenschen zur Hand gehen, dem Nachbarn die Hecke schneiden oder sich freiwillig in einer Organisation engagieren: Alle diese Dinge erhöhen die Chancen, glücklicher zu sein und die mentale Gesundheit beträchtlich zu verbessern. Das zeigt eine neue Studie des Staatlichen Instituts für Volksgesundheit.

Die Forschungen zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, sich mental gut zu fühlen, verdoppelt wird, wenn man anderen mindestens einmal in der Woche hilft. „Für viele ist der Alltag allerdings so stressig, dass sie keine Zeit mehr haben, anderen Menschen zu helfen – sie priorisieren dies einfach nicht“, sagt Vibeke Koushede, Forscherin am Institut für Volksgesundheit, zu Danmarks Radio.

Sie weist deshalb auch darauf hin, dass man Mitmenschen nicht nur helfen könne, in dem man Teil einer großen freiwilligen Organisation wird. Stattdessen solle man klein beginnen und beispielsweise dem Nachbarn im Garten oder beim Einkauf helfen. „Unser Gehirn belohnt uns dafür und wir fühlen uns besser, was dazu führt, dass wir zukünftig mehr Zeit für solche Dinge einplanen und aufwenden“, so die Expertin. Besonders in Zeiten, wo Stress und Depressionen immer häufiger vorkommen, ist dies ihrer Meinung nach, ein gutes Mittel, sich besser zu fühlen.

Ein Lübecker Forscherteam kam vor einigen Monaten mit einem Versuch zu ähnlichen Ergebnissen.

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