Studienbescheide

Vier von fünf können ihr Wunsch-Studium beginnen

Vier von fünf können ihr Wunsch-Studium beginnen

Vier von fünf können ihr Wunsch-Studium beginnen

cvt/Ritzau
Kopenhagen
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der Copenhagen Business School Foto: Mathias Bojesen/Ritzau Scanpix

Am Freitag wurden die Bewerberquoten für die dänischen Hochschulen veröffentlicht. Fast 65.000 Erstsemester gibt es, von denen 81 Prozent ihre Wünsche erfüllt bekommen haben. Erfahren werden sie es jedoch erst in der Nacht zu Sonntag.

64.943 Bescheide gehen in der Nacht zu Sonntag an überwiegend junge Menschen in Dänemark heraus, die sich um einen Studienplatz an einer der Hochschulen des Landes beworben – und ihn bekommen haben. Das hat das Ausbildungs- und Forschungsministerium bekannt gegeben.

„Ich bin unheimlich froh, dass wir fast 65.000 jungen Leuten die Nachricht bringen können, dass ihre Träume in Erfüllung gehen“, sagt Ausbildungs- und Forschungsminister Tommy Ahlers (Venstre). „Und das, weil die Ausbildungen Möglichkeiten und die Freiheit geben, ein gutes Leben zu schaffen. Ich gratuliere ihnen also allen dazu“, so der Minister.

Im vergangenen Jahr waren es nur wenige mehr, die ihr Wunsch-Studium beginnen konnten – 65.165. 81 Prozent der kommenden Erstsemester haben dieses Jahr ihren Erstwunsch erfüllt bekommen. In der Nacht zu Sonntag oder im Laufe des Sonntags werden die zukünftigen Studierenden erfahren, ob sie unter den Glücklichen sind.

Tommy Ahlers
Tommy Ahlers Foto: Søren Bidstrup/Ritzau Scanpix

Doch es gibt keinen Grund für die rund 25.000, die eine Ablehnung bekommen haben, sagt Ahlers. „Seht Euch die Liste mit den 345 Ausbildungen, die noch freie Plätze haben an, die wir mit dem Bescheid herausschicken. Denkt etwas breiter in Bezug darauf, wo und was man genau studieren will.“

Wer einen ganz spezifischen Studienwunsch hat, solle sich überlegen, was gefehlt hat und die Qualifikationen nachholen und es im kommenden Jahr wieder versuchen, meint der Minister.

Erneut warnte er davor, sich zu sehr auf gute Noten zu fokussieren. „Wir beobachten eine Strömung gestresster junger Leute. Eine der Ursachen ist es, dass sie glauben, dass sich keine Fehler machen dürfen und die Bestnote haben müssen“, so Ahlers. Doch wer so an eine Ausbildung herangehe, der habe nicht die Neugier, das Engagement und die Vertiefung, die ein akademisches Studium brauche.

„Man sollte sich trauen, Fehler zu machen und eine Arbeit abliefern, die vielleicht nicht perfekt ist, dafür aber eine Herausforderung“, meint der Minister. Die meisten Ausbildungen beginnen am 1. September.

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