Klimawandel

Vier Kommunen mehr auf der Überschwemmungsliste

Vier Kommunen mehr auf der Überschwemmungsliste

Vier Kommunen mehr auf der Überschwemmungsliste

Kopenhagen
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Auch in Assens trat das Meer am 2. Januar dieses Jahres über seine Ufer. Foto: Kim Rune/Ritzau Scanpix

Die Küstenschutzbehörde hat eine neue Liste mit Gebieten herausgegeben, in denen in Zukunft mit Überschwemmungen zu rechnen ist. Vier Kommunen sind seit der jüngsten Veröffentlichung hinzugekommen. Die Liste und dazugehöriges Material soll Kommunen dabei helfen, sich auf kommendes Unheil vorzubereiten.

Die dänische Küstenschutzbehörde (Kystdirektoratet) hat vier neue Gebiete auf die Liste überschwemmungsgefährdeter Gebiete gesetzt sowie zwei ausgeweitet. Insgesamt stehen damit nun 14 Gebiete auf der Liste.

Die „Neuen“ sind die Kommunen Esbjerg, Kolding, Nyborg und Vordingborg; der Behörde nach ist dort zukünftig das Risiko für eine Überschwemmung hoch. Hochwassergefährdete Areale in der Køge Bucht und bei Nakskov wurden erweitert. So gelten ganz Amager, Kopenhagen bis Nordhavn sowie das südliche Lolland bis Rødbyhavn als gefährdet.

Es gebe keinen Zweifel, dass man in Dänemark den Klimawandel zu spüren bekomme, so Ane Høiberg Nielsen von der Küstenschutzbehörde. Dabei gebe es Gebiete, die es stärker treffen werde als andere. Nielsen zufolge gibt der neue nationale Überblick Kommunen einen Ausgangspunkt, vorab zu planen und ihre Bürger zu schützen.

Zuvor kamen bereits die Kommunen Holstebro, Randers Fjord, Juelsminde, Vejle, Fredericia, Apenrade, Odense Fjord, Køge Bugt, Korsør und Nakskov auf die Liste, die in ihrer Neufassung im Herbst 2018 vom Parlament bestätigt wurde.

Hinter der Liste steht eine umfassende Risikobewertung mit Analysen und Kartenmaterial, das den Kommunen zur Verfügung steht. Das Material enthält unter anderem eine Karte, die in fünf Farben das Risiko einer Überschwemmung durch das Meer oder durch Wasserläufe wiedergibt.

Bericht zur Überschwemmungsliste gibt es hier

Überblick über die Risikogebiete gibt es hier

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