Landflucht

Stadtbevölkerung in den vergangenen 10 Jahren weiter gestiegen

Stadtbevölkerung in den vergangenen 10 Jahren weiter gestiegen

Stadtbevölkerung in den vergangenen Jahren weiter gestiegen

Ritzau/nb
Kopenhagen
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Die größeren Städte wie hier Aalborg wachsen weiter, während ländliche Gebiete immer weniger Bewohnerinnen und Bewohner haben. Foto: Bo Amstrup/Ritzau Scanpix

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Während die Bevölkerungszahl in ländlichen Gegenden weiter abnimmt, ziehen die größten Städte des Landes immer mehr Menschen an.

Die größten Städte des Landes wachsen weiter, während kleine Ortschaften weiter schrumpfen.

So kann die Entwicklung der dänischen Bevölkerung in den vergangenen zehn Jahren grob zusammengefasst werden.

Neue Zahlen der dänischen Statistikbehörde zeigen, dass die Entvölkerung ländlicher Gebiete seit 2012 nicht weniger geworden ist. Damals lebten 714.686 Menschen in Gebieten mit weniger als 200 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Zu Beginn dieses Jahres war diese Zahl auf 692.572 gefallen, während die Einwohnerzahl Dänemarks im gleichen Zeitraum gewachsen ist.

88,1 Prozent der Bevölkerung leben in der Stadt

Damit wohnen 88,1 Prozent der Bevölkerung in Städten. Das entspricht einer Zunahme um 1,1 Prozent.

Allerdings ist die Entwicklung auch hier unterschiedlich, denn die größten Städte ziehen die meisten Menschen an.

Während Städte mit mehr als 20.000 Menschen insgesamt einen Zuwachs verzeichnen, zeigt die Entwicklung für die kleineren Orte in die entgegengesetzte Richtung.

Kopenhagen verzeichnet größten Zuwachs

Den größten Zuwachs kann der Großraum Kopenhagen verbuchen, wo zum Jahreswechsel 1.345.562 Menschen lebten. Dies entspricht 23 Prozent der Bevölkerung.

Nach der Hauptstadt führen die Städte Aarhus, Odense, Aalborg und Esbjerg die Entwicklung als bevölkerungsreichste Gegenden des Landes an.

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