Coronavirus

Restaurants und Cafés: Zwei Quadratmeter pro Gast

Restaurants und Cafés: Zwei Quadratmeter pro Gast

Restaurants und Cafés: Zwei Quadratmeter pro Gast

Ritzau/kj
Kopenhagen
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Damit ein Restaurant öffnen kann, müssen unterschiedliche Bedingungen erfüllt werden. Foto: Ida Guldbæk Arentsen/Ritzau Scanpix

Restaurants müssen gemäß den Corona-Richtlinien zwei Quadratmeter pro Person zur Verfügung stellen. Die Lokale müssen außerdem vor Mitternacht schließen.

Restaurants und Cafés müssen gemäß den Richtlinien des Wirtschaftsministeriums zwei Quadratmeter pro Gast zur Verfügung haben. Wenn die Kunden stehen anstatt sitzen, wird der Bedarf auf vier Quadratmeter pro Person verdoppelt. Dies liegt daran, dass es wahrscheinlicher ist, dass Gäste in dem Fall aneinander vorbeilaufen.

Seit das Gesundheitsministerium Anfang dieser Woche seine Empfehlung für eine Entfernung von zwei Metern auf einen Meter geändert hat, besteht unter anderem die Anforderung, dass große Einkaufszentren und Geschäfte vier Quadratmeter pro Person sichern müssen.

„Es ist wichtig, dass wir die Infektionsgefahr unter Kontrolle haben. Wenn man in ein Restaurant oder Café geht, setzt man sich an Tische, um zu essen, deshalb haben wir gemeinsam den Flächenbedarf von zwei Quadratmetern festgelegt“, sagt Wirtschaftsminister Simon Kollerup (Soz.). „Die Regelung ermöglicht es, ein finanziell vernünftiges Geschäft zu führen und gleichzeitig aufeinander aufzupassen und den Infektionsdruck im Auge zu behalten“, fügt er hinzu.

Nur bis Mitternacht

Die neuen Richtlinien des Wirtschaftsministeriums zeigen auch, dass alle Restaurants, in denen vor Ort Speisen, Getränke oder Tabak serviert werden, um Mitternacht schließen müssen. Restaurants, Cafés, Wirtshäuser und dergleichen dürfen auch keine Aktivitäten durchführen, die sie an einen Nachtclub oder eine Disco erinnern können. Beispielsweise dürfen keine Tanzflächen hergestellt werden, auf denen der Abstand von mindestens einem Meter zwischen den Gesellschaften nicht eingehalten werden kann.

„Wir wollten für Restaurants und Cafés öffnen, während das Nachtleben noch warten muss. Deshalb haben wir die Lösung gefunden, dass Lokale bis 24 Uhr geöffnet sein dürfen“, sagt Simon Kollerup.

„Es gibt einen Unterschied zwischen Tanzen in einer Disco und einem guten Abendessen mit Ehepartner oder einem guten Freund, und wir haben versucht, dies in den Richtlinien widerzuspiegeln.“

Nicht mehr als zehn Personen pro Gesellschaft

Restaurants und Cafés müssen das Versammlungsverbot weiterhin einhalten. Sie dürfen daher nicht für ein Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern tätig sein. Eine Gesellschaft sollte nur aus Personen bestehen, die bereits engen Kontakt haben.

Die Lokale können durchaus mehrere Gesellschaften gleichzeitig bedienen, wenn der Abstand zwischen ihnen eingehalten wird.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Urlaub oder Überleben“