Ernährung

Obst und Gemüse: Einzelne Pestizid-Überschreitungen bei dänischen Lebensmitteln

jt
Kopenhagen
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Foto: Peter Wendt/Unsplash

Von knapp 280 Proben dänischen Obstes und Gemüses hat die Nahrungsmittelbehörde bei vier Reste von Pestiziden gefunden, die die Grenzwerte überschritten haben.

Zu hohe Pestizid-Werte in dänisch produzierten Nahrungsmitteln gehören zur Seltenheit. Das zeigt eine neue Analyse der dänischen Nahrungsmittelbehörde in Zusammenarbeit mit der Dänischen Technischen Universität (DTU). Im vergangenen Jahr nahm die Behörde 278 Proben von dänischem Gemüse und Obst. Lediglich bei vier Proben wurden Pestizidreste über den Grenzwerten festgestellt, berichtet die Behörde in einer Pressemitteilung.

Die Analyse zeigt, dass das dänische Grünzeug im internationalen Vergleich sehr gut abschneidet. „Natürlich sind alle Überschreitungen der Grenzwerte schlecht. Wir werden dort konsequent durchgreifen. Aber dennoch freut es mich, dass alle übrigen Pestizidfunde unter dem Grenzwert liegen und somit nicht schädlich für Menschen sind“, erklärt Henrik Dammand Nielsen, Abteilungsleiter bei der Nahrungsmittelbehörde.

Von 2011 bis 2016 stiegen die Funde von Pestizidresten im dänischen Gemüse von neun auf 27 Prozent. Die Funde waren jedoch alle unter dem Grenzwert und liegen im internationalen Vergleich weitaus niedriger als in anderen Ländern, so die Behörde.

„Wir gehen zielgerichtet nach den Nahrungsmitteln, wo das Risiko von Pestiziden am höchsten ist. Wir werden laufend besser, weshalb man nicht behaupten kann, dass es aufgrund der steigenden Funde auch generell mehr Pestiziden in dänischen Nahrungsmitteln gibt“, so Nielsen.

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