Gesang fördern

Naturkindergärten bekommen Konkurrenz von Gesangskindergärten

jt/ritzau
Kolding
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Foto: dpa

Ein neues Projekt soll den Gesang in den Kindergärten des Landes stärken. „Das ist gut für die Gesundheit der Kinder“, meint ein Forscher.

Ein in Dänemark neugestaltetes Projekt soll 100 Kindergärten dabei helfen, sich im Jahre 2020 sich als Gesangskindergärten zu bezeichnen. „Obwohl viele Kindergärten heute Lieder wie ‚Meister Jakob‘ oder ‚Lille Peter Edderkop‘ singen, muss der Gesang eine größere Rolle spielen“, sagt der Leiter des Projektes „Sangglad“, Thomas Späth Larse, zum Radiosender DR Syd.

Er meint, dass sich Kindergärten über Jahrzehnte sich als Wald- oder Naturkindergärten zertifizieren konnten. „Doch ein gleichwertiges Angebot für Gesang und Musik hat es bisher nicht gegeben – das wollen wir nun ändern“, so Larsen.

Das Ziel ist es, dass die Erzieher im Bereich Gesang und Gesangsvermittlung weitergebildet werden. Wird beispielsweise „Lille Peter Edderkop“ gesungen, dann soll den Kindern eine Spinne vorgezeigt werden. Dadurch können Elemente vom Gesang und Realität miteinander verbunden werden, meint Larsen.

„Gesang hat einen großen Einfluss auf die generelle Gesundheit der Menschen. Beim Singen werden Hormone freigeschaltet, die ein Glücksgefühl im Körper verbreiten. Außerdem kann das Singen die Sprachlehre vorantreiben“, sagt der Forscher an der pädagogischen Universität, Svend Erik Holgersen.

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