Gesundheitswesen

Krebs: Zu späte Behandlung

Krebs: Zu späte Behandlung

Krebs: Zu späte Behandlung

jt
Kopenhagen
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Foto: Ken Treloar/Unsplash

Viele Krebspatienten werden in Dänemark zu spät behandelt.

Ein neuer Bericht der Gesundheitsdatenbehörde zeigt, dass rund jeder vierte Krebspatient in Dänemark eine zu späte Behandlung bekommt. Zwar sei die Zahl der Patienten, die rechtzeitig behandelt werden im vergangenen Jahr gestiegen, die Gesundheitsministerin Ellen Trane Nørby (Venstre) bezeichnet die Situation dennoch als „unakzeptabel“, berichtet die Tageszeitung „Jyllands-Posten“.

Sie werde sich dafür einsetzen, ein Gesetz zu entwerfen, dass die Rechte einer schnellen Krebsbehandlung sicherstellt. „Dadurch ist es für Krebspatienten einfacher, eine Behandlung woanders zu bekommen“, so Trane.

Der Bericht der Gesundheitsdatenbehörde weist auch große regionale Unterschiede auf. Wo in der Region Süddänemark 82 Prozent der Patienten rechtzeitig behandelt wurden, waren es in der Region Seeland lediglich 71 Prozent.

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