Bandenkonflikte

Die Kopenhagener Polizei bekommt nun Unterstützung aus der Luft

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Um die Bandenkonflikte besser zu Bekämpfen, hat sich die Polizei in Kopenhagen nun ein Flugzeug von der Heimwehr geliehen. Die neue Gefahrenzone gilt bis zum 17. August.

Die aufgrund der Bandenkonflikte ausgerufene Gefahrenzone (visitationszonen) in Kopenhagen wird nun auch aus der Luft überwacht. Das gab der Wachtchef der Kopenhagener Polizei, Thomas Tarpgaard am Sonntag bekannt.

Das Flugzeug wird der Polizei von der Heimwehr zur Verfügung gestellt. Tarpgaard bezeichnet es als ein „taktisches Werkzeug“, möchte aber keine genaueren Angaben darüber machen, wie das Flugzeug eingesetzt wird und wie lange es in der Luft bleibt.

Die Visitationszone in Kopenhagen wurde am 20. Juli eingeführt, nachdem es seit dem 12. Juni zu insgesamt 18 Schießereien im Bandenmilieu gekommen war, bei denen auch unbeteiligte verletzt wurden. Am vergangenen Donnerstag wurde sie dann ausgeweitet. Die Zone, die nun bis zum 17. August gilt, umfasst nun die Bereiche Nørrebro, Husum, Brønsøj, Tingbjerg und das Ryparken Stadion.

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