Gesellschaft

Immer mehr Flaschen und Dosen finden den Weg in den Pfandautomaten

dodo
Kopenhagen
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Foto: Jeppe Bøje Nielsen/ Ritzau Scanpix

Neun von zehn Pfandartikeln sind im vergangenen Jahr in Dänemark zurückgebracht worden. Den Verantwortlichen ist das aber noch nicht genug.

Die Bürger in Dänemark nutzen immer öfter Pfandautomaten. Im vergangenen Jahr wurden 1,4 Milliarden Dosen und Flaschen wieder abgegeben – das sind 11 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Das zeigt der neue Jahresbericht des dänischen Non-Profit-Unternehmens „Dansk Retur System“, das für das Pfand-System in Dänemark verantwortlich ist.

Direktor Lars Krejberg Petersen freut sich über die Entwicklung. Das Pfandsystem funktioniere so gut, weil Produzenten, Verbraucher und Geschäfte gemeinsam Verantwortung übernehmen, sagt er. „Es ist wichtig, dass es eine hohe Akzeptanz dafür gibt, Pfand abzugeben. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Dänen laut unserer Untersuchung dem Pfandsystem sehr positiv gegenüberstehen“, so Petersen zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Neun von zehn Dosen zurückgebracht

Neun von zehn Dosen und Flaschen sind im vergangenen Jahr zurückgebracht worden. Lars Krejberg Petersen schätzt, dass 2018 rund 160 Millionen Pfandartikel nicht wieder abgegeben wurden. Das entspricht einem Gesamtwert von 172 Millionen Kronen.

Das Ziel sei es deshalb, das Pfandsystem und vor allem die Automaten, weiter zu optimieren – damit noch mehr Flaschen und Dosen den Weg zur Wiederverwertung finden.

„Wir arbeiten gerade daran, dass man einen ganzen Sack voll Flaschen und Dosen in einen Automaten schieben kann und direkt der gesamte Pfand für alles berechnet wird“, so der Direktor.

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