Umwelt

Frühjahrsputz in Dänemark

hm/Ritzau
Kopenhagen
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Foto: picture-alliance/dpa

„Ren Dag“ heißt es am Sonntag in Dänemark, und viele Freiwillige helfen mit. Mit 155.000 Kilogramm gesammelten Müll im vergangenen Jahr wird es vermutlich auch 2018 genug zu tun geben.

In den Straßen, auf Grünflächen, am Strand und auf dem Meeresboden sammeln am Sonntag Freiwillige Abfall. Es ist der Abschlusstag einer landesweiten Aktion des dänischen Naturschutzvereins (Danmarks Naturfredningsforening), die jährlich stattfindet. Alles in allem sollen es 1000 Müllsammelaktionen sein, im vergangenen Jahr waren es 760. „Wir erwarten in diesem Jahr einen neuen Rekord mit 200.000 Menschen, die im Verlauf der Woche Abfall sammeln. Und wir glauben, dass in diesem Jahr noch mehr Müll zusammenkommt“, schätzt Maria Reumert Gjerding, Präsidentin des Naturschutzvereins.

„Die Dinge verschwinden ja nicht“

Im Wochenverlauf waren 141.000 Schülerinnen und Schüler sowie Kinder aus Betreuungsinstitutionen unterwegs, um aufzuräumen. „Wir wollen verdeutlichen, was ein Mensch anrichtet, der Müll achtlos wegwirft“, sagt Maria Reumert Gjerding und ergänzt: „Die Dinge verschwinden ja nicht, sie können mehrere Hundert Jahre überdauern und schaden Tieren und unserem Naturerlebnis.“ Zudem sei Abfall eine Ressource, die sich wiederverwerten ließe. Die steigende Anzahl an Freiwilligen ist für die Präsidentin Zeichen eines gestiegenen Umweltbewusstseins in der Bevölkerung. Vergangenes Jahr kamen 155.000 Kilogramm Abfall zusammen.

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