Bildungspolitik

DF und SF wollen „Zensurenbonus“ für schnelle Studienbeginner abschaffen

jt/ritzau
Kopenhagen
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Foto: Uwe Anspach/dpa

Bisher konnten Studenten ihren Abidurchschnitt erhöhen in dem sie innerhalb von zwei Jahren nach überstandenem Abitur ein Studium an der Universität anfangen. Das möchte ein politischer Zusammenschluss von Dänischer Volkspartei und Volkssozialisten nun ändern.

Die Dänische Volkspartei (DF) möchte die Möglichkeit, den Abidurchschnitt bei schnellem Studienanfang zu erhöhen, abschaffen. Sie meinen, dass die Regel bei den Studenten nur für Verwirrung sorgt. Ihr Vorschlag bekommt Rückendeckung von den Volkssozialisten (SF).

Neue Zahlen des Bildung- und Forschungsministeriums zeigten laut Politiken, dass junge Studenten nicht wie erhofft schneller ein Studium anfangen – auch nicht durch die Regel ihren Abidurchschnitt zu erhöhen.

„Wenn eine solche Untersuchung zeigt, dass die Regelung keinen Effekt hat, dann sorgt sie nur für Verwirrung“, sagt der bildungspolitische Sprecher von DF, Jens Henrik Thulesen Dahl.

Im politischen Lager der Volkssozialisten bekommt dieser Rückendeckung. „Es ist an der Zeit diesen nutzlosen Zensurenbonus abzuschaffen. Die Regelung schafft nur ein unnötiges Zensurenrennen unter den Studenten“, so der bildungspolitische Sprecher von SF, Jacob Mark.

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