Smartphones und Internet

Daten- und Breitbandverbrauch steigt in Dänemark massiv an

Dominik Dose
Dominik Dose Online-Redaktion
Kopenhagen
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Allein im ersten Halbjahr 2017 sind im Vergleich zum Vorjahr 50 Prozent mehr Daten verbraucht worden. Energie- und Forschungsminister Lars Christian Lilleholt freut sich und will auch die letzten „schwarzen Löcher“ in Dänemark stopfen.

Der Verbrauch von mobilen Daten in Dänemark ist im ersten Halbjahr 2017 regelrecht explodiert. Wie neue Statistiken der Energiebehörde zeigen, ist der Datenverkehr und Breitbandverbrauch in Dänemark zuletzt um 50 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Gleichzeitig haben 71 Prozent mehr dänische Bürger eine Breitbandverbindung von mindestens 100 Megabit.

Energie-, Forschungs- und Klimaminister Lars Christian Lilleholt (Venstre) freut sich über die Entwicklung. Sie zeige, dass die dänischen Bürger sich mit der Thematik beschäftigen und Bedarf nach schnellen Verbindungen haben, so der Minister zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Fortlaufender Trend

Bereits seit dem vergangenen Jahr ist diese Entwicklung erkennbar. Im Laufe von 2016 stieg der Datenverbrauch der dänischen Bürger um 64,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Breitbandverbindungen mit mindestens 100 Megabit stieg im gleichen Zeitraum um 154,9 Prozent.

Die Unternehmen, die die Verbindungen liefern, stehen damit vor großen Herausforderungen. „Ich freue mich, dass die Branche mehr als sechs Milliarden Kronen in die digitale Infrastruktur investiert hat. Wir haben auch von der Regierungsseite einen Geldtopf für Breitbandverbindungen eingerichtet, der sicherstellen soll, dass alle dänischen Bürger Zugriff auf schnellen Datenverkehr bekommen“, so Lilleholt.

Weiterhin gibt es in Dänemark sogenannte schwarze Löcher, Gebiete, in denen kein Internet oder mobile Daten empfangbar sind. Diese sollen nach Aussage des Ministers so schnell wie möglich an das Netz angeschlossen werden.

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