Illegale Einwanderer

Dänemark verbietet 14 invasive Arten

Dänemark verbietet 14 invasive Arten

Dänemark verbietet 14 invasive Arten

jt/ritzau
Kopenhagen
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Der Riesen-Bärenklau soll nun verschärft bekämpft werden. Foto: Patrick Pleul/dpa

Der Riesen-Bärenklau, die Bisamratte und der Galizische Sumpfkrebs sind einige der 14 Arten, die nun noch intensiver bekämpft werden sollen.

Die invasive Arten Riesen-Bärenklau, die Bisamratte und der Galizische Sumpfkrebs sind einige der 14 Arten, die nun noch intensiver bekämpft werden sollen.

Nun können die Kommunen die einzelnen Bürger zur Kasse bitten, wenn diese sich nicht an die Richtlinien der Kommune halten. Dies steht im neuen Plan des Umwelt- und Nahrungsmittelministeriums zur Bekämpfung von 14 invasiven Arten in Dänemark . Der Plan, der am 1. Juli in Kraft tritt, umfasst insgesamt 12 Pflanze- und zwei Tierarten.

„Die Kommunen investieren jährlich 18,5 Millionen Kronen um den Riesen-Bärenklau zu bekämpfen. Deshalb bin ich froh, dass es durch die Gesetzesänderung den Kommunen möglich gemacht wird, von den Bürgern Geld für die Bekämpfung zu verlangen – sollten diese die kommunalen Richtlinien nicht befolgen“, sagt Umwelt- und Nahrungsmittelminister, Esben Lunde Larsen (Venstre).

Insgesamt stellen 14 invasive Arten ein Problem für die dänische Natur dar. Esben Lunde Larsen wünscht sich ein komplettes Handelsverbot für diese Arten, weil die Bekämpfung von beispielsweise der Kartoffel-Rose dadurch untergraben wird, weil sie in Gärtnereien verkauft wird.

Eine Liste der Invasiven Arten ist hier einzusehen, dort können auch andere invasive Arten angegeben werden, damit die Behörden sich einen Überblick verschaffen können

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