Corona-Virus

Dänemark erhält weitere 650.000 Biontech-Dosen

Dänemark erhält weitere 650.000 Biontech-Dosen

Dänemark erhält weitere 650.000 Biontech-Dosen

wt/ritzau
Kopenhagen
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Die extra Lieferungen von Pfizer/Biontech werden sich positiv auf das dänische Impfprogramm auswirken. Foto: Julia Rendleman/Reuters/Ritzau Scanpix

Bis Juni sollen 650.000 Dosen mehr als bisher geplant des Impfstoffs von Pfizer/Biontech in Dänemark ankommen. Die extra Lieferungen sind noch nicht im Impfkalender berücksichtigt.

Erst kam am Dienstag die Nachricht, dass der Impfstoff von Johnson & Johnson vorläufig nicht genutzt werden darf. Am Mittwoch dann der Beschluss, Astrazeneca ganz aus dem Impfprogramm zu nehmen.

Später am Mittwoch dann endlich eine positive Impfnachricht: Pfizer/Biontech liefert im zweiten Quartal des Jahres 50 Millionen Dosen extra an die EU; Dänemark bekommt 650.000 davon.

Gesundheitsminister Magnus Heunicke (Soz.) nennt auf Twitter die Nachricht „entscheidend“ für das dänische Impfprogramm.

Noch nicht im Kalender

Wie entscheidend, das ist allerdings noch unklar. Denn im aktuellen Impfkalender sind die extra Lieferungen nicht berücksichtigt.

„Mögliche extra Dosen werden erst im Kalender auftreten, wenn wir offiziell mitgeteilt bekommen haben, dass wir sie empfangen werden“, heißt es in einer schriftlichen Antwort der Gesundheitsbehörde.

Stichtag verschoben

Nach dem derzeitigen Impfkalender werden Personen zwischen 51 und 55 in Woche 21 ihren ersten Stich erhalten. Dieser Termin hat sich durch den Verzicht auf Astrazeneca um zwei Wochen verschoben.

Dieser Stichtag ist wichtig, weil politisch abgesprochen ist, dass die Gesellschaft weitgehend öffnen kann, wenn alle über 50 geimpft sind. Auch an der Grenze wird es zu dem Termin entscheidende Lockerungen geben.

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