Sommerverkehr

Corona hinterlässt seine Spuren auf Dänemarks Straßen

Corona hinterlässt seine Spuren auf Dänemarks Straßen

Corona hinterlässt seine Spuren auf Dänemarks Straßen

dodo
Kopenhagen
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Diesen Sommer wurde es in vielen Teilen Dänemarks auf den Straßen enger als sonst. Foto: Claus Fisker/Ritzau Scanpix

Da viele dänische Bürger in diesem Jahr coronabedingt in Dänemark Urlaub machen, sind die Straßen diesen Sommer deutlich voller – nur im Grenzland nicht.

Wer den Eindruck hat, dass in diesem Sommer deutlich mehr auf den dänischen Straßen los ist als die vergangenen Jahre, der hat vollkommen recht. Das unterstreichen neue Zahlen der Verkehrsbehörde (Vejdirektorat) vom vergangenen Wochenende, einem der größten Reisetage im Jahr.

„Wie erwartet, scheinen deutlich mehr dänische Bürger in diesem Jahr im Inland Urlaub zu machen. Das zeigt sich unter anderem in einem ungewöhnlich geringen Verkehrsaufkommen in der Nähe der Grenze und volleren Straßen zwischen Kopenhagen und Jütland sowie auf den Hauptstraßen zu den Sommerhausgebieten an der Westküste und in Nordseeland“, sagt Niels Moltved von der Verkehrsbehörde zur Nachrichtenagentur Ritzau.

Verglichen mit dem Sommer-Verkehr des Vorjahres, stieg der Verkehr auf der Autobahn auf Fünen in diesem Jahr um 14 Prozent, auf Nordseeland um 12 Prozent und auf der Autobahn bei Holstebro an der Westküste um 20 Prozent.

Weniger Autos im Grenzland unterwegs

Da sich allerdings weniger Dänen auf den Weg nach Süden machten, wurden auf der nordschleswigschen Autobahn bei Hadersleben/Haderslev hingegen 24 Prozent weniger Autos gezählt als noch 2019 – auf die Staulänge an den Grenzübergängen hatte dies allerdings aufgrund der Corona-Kontrollen keine positiven Auswirkungen.

„In unserer Sommerferienprognose gingen wir davon aus, dass die Sonnabende aufgrund des Bettenwechsels in den Sommerhäusern von Staus und längeren Reisezeiten geprägt sein werden. Dies traf auch vollkommen zu“, so Moltved. Allerdings seien in diesem Jahr auch die Freitage große Reisetage, die die Sonnabende zum Teil sogar noch übertreffen.

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