Übergriff auf Vierjährige in Aarhus

Bereits 2016 gab es einen ähnlichen Vorfall

Bereits 2016 gab es einen ähnlichen Vorfall

Bereits 2016 gab es einen ähnlichen Vorfall

Aarhus
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Foto: Scanpix

Nachdem am Mittwoche eine Vierjährige in Aarhus aus dem Kindergarten entführt und sich möglicherweise sexuell an ihr vergangenen wurde, ist nun bekannt geworden, dass es bereits im vergangenen Jahr einen ähnlichen Vorfall in der Nähe gab. Die Polizei räumt Fehler ein.

Nachdem am Mittwoche eine Vierjährige in Aarhus aus dem Kindergarten entführt und sich möglicherweise sexuell an ihr vergangenen wurde, ist nun bekannt geworden, dass es bereits im vergangenen Jahr einen ähnlichen Vorfall in der Nähe gab. Die Polizei räumt Fehler ein.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Kind in einem Kindergarten in Aarhus von einem Fremden über den Zaun gehoben worden ist. Das bestätigte der Verantwortliche für Kinder und Jugendliche der Kommune, Soren Aakjær, bei Danmarks Radio.

Am Mittwoch wurde in vierjähriges Mädchen laut Polizei über den Zaun eines Kindergartens in Aarhus gehoben. Einem 33-jährigen Mann wird nun vorgeworfen das Kind entführt und sich sexuell an ihm vergangenen zu haben.

Nicht das erste Mal

Søren Aakjær berichtet nun, dass es einen ähnlichen Vorfall bereits vor einem Jahr schon einmal gegeben hatte, bei dem ein Mann ein Kind über den Zaun gehoben und sich möglicherweise vor diesem entblößt hatte. Die Polizei verfolgte die Angelegenheit damals allerdings nicht weiter. „Als es passierte, war die Polizei nicht der Meinung, dass es etwas ist, das weiter verfolgt werden muss. Nun haben wir die Polizei aber wieder eingeschaltet, damit diese die Sache untersucht“, so Aakjær.

Der Kindergarten, in dem es im vergangenen Jahr zu dem Vorfall gekommen war und der, in dem am Mittwoch die Vierjährige entführt wurde, liegen nur 1,5 Kilometer auseinander. Die Kommune wurde von einer Mutter erst darauf aufmerksam gemacht, dass es bereits im vergangenen Jahr zu einem ähnlichen Vorfall gekommen war.

„Nachdem die Eltern sich besorgt bei uns gemeldet hatten, haben wir die Polizei eingeschaltet, um herauszufinden, ob es einen möglichen Zusammenhang zwischen den Ereignissen gibt. Das muss untersucht werden.

Polizei räumt Fehler ein

Die Polizei hat mittlerweile eingeräumt, dass es ein Fehler war, nicht bereits 2016, den Fall weiter untersucht zu haben.

„Wir haben im Mai vergangenen Jahres Hinweise bekommen, die an das Verschwinden der Vierjährigen vom Mittwoch erinnern. Diesen sind wir damals nicht nach gegangen. Das hätten wir tun sollen. Es war schlichtweg eine Fehleinschätzung unsererseits“, sagte Klaus Aarboe, Polizeiinspektor bei der Polizei für Ostjütland, zur Nachrichtenagentur Ritzau.

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