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Behörde: Knapp zehn Prozent aller negativen Corona-Tests könnten falsch sein

Behörde: Knapp zehn Prozent aller negativen Corona-Tests könnten falsch sein

Behörde: Fehler bei zehn Prozent der negativen Corona-Tests

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Ein negativer Test bringt keine hundertprozentige Sicherheit, sagt die Gesundheitsbehörde. Foto: Axel Schmidt/Reuters

Ein negativer Test ist nicht genug, um auszuschließen, dass ein Patient mit dem Coronavirus infiziert ist, sagt die Gesundheitsbehörde.

Mindesten fünf bis zehn Prozent aller negativen Corona-Tests könnten in Wirklichkeit positiv sein.

Zu dieser Einschätzung kommt die Gesundheitsbehörde, laut der Zeitung „Jyllands-Posten“.

Demnach können negative Tests nicht alleine zu Bewertung herangezogen werden, ob ein Patient sich mit dem Coronavirus angesteckt hat.

„Nach dem, was wir bisher wissen, sind einige der Patienten, bei denen der Test negativ war, dennoch mit dem Coronavirus infiziert. Dies ist bei bis zu zehn Prozent der Fall“, so die Einschätzung der Gesundheitsbehörde.

Noch mal testen

Aus diesem Grund empfiehlt sie, negativ getestete Patienten, die anhaltende und sich verschlechternde Symptome haben, nochmals zu testen.

Die falschen Testergebnisse entstehen laut Behörde vor allem dadurch, dass bei den Abstrichen nicht genug Testmaterial aus dem Rachen entnommen wird.

Aber auch die Stärke der Symptome spielt eine Rolle. Je milder diese bei einem Patienten sind, desto unzuverlässiger sind die Tests schreibt die Gesundheitsbehörde.

Im Gegensatz dazu sind positive Corona-Tests laut Untersuchung nur in unter einem Prozent der Fälle falsch.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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