Recht & Justiz

22-Jähriger wollte 17 Personen töten

jt/ritzau
Aalborg
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Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Ein einzigartiger Fall wird im November im Aalborger Stadtgericht verhandelt. Ein 22-Jähriger soll den Mord von 17 Personen geplant haben – darunter den Direktor der Polizei von Nordjütland.

Ein 22-Jähriger aus Aalborg muss sich im November vor Gericht verantworten. Ihm wird vorgeworfen, den Mord und die Vergewaltigung von insgesamt 17 aufgelisteten Personen geplant zu haben. Das berichtet die Polizei für Ostjütland, die den Fall bearbeitet hat. Auf der Liste stand unter anderem auch der Direktor der Polizei von Nordjütland.

Laut Anklageschrift ist es dem 22-Jährigen in einem Fall gelungen, einer der aufgelisteten Personen Gewalt anzutun. Nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft hat der junge Mann seine 24-jährige Nachbarin gefesselt, danach versuchte er, sie zu vergewaltigen und zu erwürgen.

Der 22-Jährige beteuert seine Unschuld und weist die Vorwürfe zurück. Insgesamt werden acht Tage für die Gerichtsverhandlung im Aalborger Stadtgericht angesetzt. Die Staatsanwaltschaft plädiert auf Sicherungsverwahrung auf unbestimmte Zeit.

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