Blaulicht

Verkehrskontrolle: 3.900 Gesetzesverstöße innerhalb einer Woche

jt
Kopenhagen
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Foto: Kim Matthäi Leland/Rigspolitiet

Weniger Autofahrer als im Vorjahr fuhren laut Polizei bei Schulen zu schnell. In einem Punkt müssen Eltern jedoch besser werden.

In der vergangenen Woche hat die dänische Reichspolizei verstärkt auf „Bleifüße“ auf Schulstraßen geachtet. Dabei wurden laut Polizei im Vergleich zum Vorjahr rund 1.500 Bußgelder weniger verteilt. Wo 2018 noch 4.700 Autofahrer landesweit dabei erwischt wurden, zu schnell zu fahren, waren es 2019 rund 3.900, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Die Zahl ist weiterhin zu hoch, meint Christian Berthelsen, Beamter des nationalen Verkehrszentrums der Reichspolizei. Die positive Entwicklung überrascht ihn jedoch. „Die Zahlen zeigen ja, dass mehr Autofahrer ihre Geschwindigkeit bei Schulen reduzieren. Das ist schon lobenswert“, so Berthelsen, der aber auch einen gehobenen Zeigefinger an die Eltern der Schüler richtet. Bei den Kontrollen wurden nämlich mehr Eltern dafür bestraft, ihre Kinder nicht ordentlich mit Gurten gesichert zu haben.

„Das kann bei einem Unfall den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten“, mahnt Berthelsen. Wenn Kinder nicht angeschnallt werden, bekommen die Eltern ein Bußgeld in Höhe von 2.000 Kronen und einen sogenannten „Klip“ im Führerschein, also einen Vermerk im Fahreignungsregister.

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