Gesellschaft

Unruhen in Aarhus nach Paludan-Auftritt

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Ritzau/hm
Aarhus
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Foto: politiet

Am Tag des Grundgesetzes demonstrierte der wegen Rassismus verurteilte Rasmus Paludan in Aarhus. Die Folgen: Angriffe gegen die Polizei und ein Schuss ins Bein.

Nach einer Demonstration des fremdenfeindlichen Rasmus Paludan am Freitag ist es im Stadtteil Brabrand in Aarhus auch in der Nacht zu Sonntag wieder zu Unruhen gekommen. Wie die Polizei mitteilte, wurden Polizeibeamte mit Steinen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Drei Personen zwischen 15 und 18 Jahren wurden festgenommen; mehrere Mülltonnen und ein Auto gingen in Flammen auf.

Bereits am Freitag wurde ein bewaffneter Mann von der Polizei angeschossen, nachdem dieser sich nach Aussage der Polizei geweigert hatte, sein Messer fallen zu lassen. Der Schuss traf ins Bein. Er und ein weiterer Mann hatten versucht, Paludan anzugreifen. Gegen beide wurde am Sonnabend Untersuchungshaft verhängt.

Nach Angabe der Polizei waren in der Nacht zu Sonntag vor allem Jugendliche auf der Straße.

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