Grillen und Lagerfeuer

Nur 16 Kommunen halten an Feuer-Verbot fest

cvt/Ritzau
Kopenhagen
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Grillen ist wieder fast überall möglich – nur ob das Wetter mitspielt, ist jetzt die Frage. Foto: Morten Stricker/Ritzau Scanpix

Über Wochen war es in ganz Dänemark stark eingeschränkt, wo Grills und Lagerfeuer noch erlaubt waren. 16 von 98 Kommunen halten weiter am sogenannten „Abbrenn-Verbot“ fest.

Nach dem langen, trockenen Sommer hat der Regen Dänemarks Natur und Landwirtschaftsflächen wieder soweit befeuchtet, dass die Gefahr von Naturbränden drastisch gefallen ist. 82 der 98 Kommunen des Landes haben deshalb zu Dienstag, 18 Uhr, das sogenannte „Abbrenn-Verbot“ aufgehoben. Das Verbot sah vor, dass nur in besonders sicherer Umgebung noch gegrillt werden oder Lagerfeuer angezündet werden durften, auch Unkrautbrenner waren vielerorts verboten.

Nur noch in den vier Djursland-Kommunen nördlich von Aarhus, im gesamten nördlichen Seeland und auf Bornholm gelten die verschärften Regeln weiter, teilt der Feuerwehr-Verband Danske Beredskaber mit.

Im Juni war das erste Abbrenn-Verbot erlassen worden, seit dem 4. Juli war das ganze Land betroffen. Zuvor hatte es von Mai bis Juli 2.091 Naturbrände in Dänemark gegeben – normal sind in diesem Zeitraum ungefähr 600 solcher Brände.

Hier gelten weiter verschärfte Regeln:

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Leitartikel

Cornelius von Tiedemann
Cornelius von Tiedemann Stellv. Chefredakteur
„Venstre-Wellen“