Vergiftete Lebensmittel

Danish Crown wird erpresst

Danish Crown wird erpresst

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dodo/Ritzau
Kopenhagen
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Foto: Scanpix

Der dänische Schlachtereikonzern und andere Lebensmittelunternehmen haben Briefe mit Pulver zugeschickt bekommen. Die Erpresser drohen damit, Waren in Supermärkten zu vergiften, wenn nicht 300.000 Kronen gezahlt werden.

Mehrere dänische Lebensmittelunternehmen haben Briefe mit einem unbekannten Pulver, das angeblich gefährlich sein soll, zugeschickt bekommen, und werden nun erpresst. Das bestätigte die Reichspolizei. „Das ist eine schwerwiegende Angelegenheit. Die Polizei und andere Behörden nehmen die Sache sehr ernst“, so Polizeiinspektor Uffe Stormly zu TV2.

Die Briefe wurden von Belgien aus versandt. In ihnen drohen die Erpresser, Waren in Supermärkten zu vergiften, wenn die Unternehmen nicht 300.000 Euro in Bitcoins bezahlen.

Eines der Unternehmen, das einen Brief erhalten hat, ist der Schlachtereikonzern Danish Crown.

„Es war schnell klar, dass es sich um einen Erpresserbrief handelt, sodass wir die Sache sofort an die Polizei übermittelt haben. Wir stehen in engem Kontakt mit den Behörden darüber, wie wir mit der Sache umzugehen haben. Nach derzeitiger Einschätzung besteht keine Gefahr für Verbraucher oder Mitarbeiter“, so Pressechef Jens Hansen.

Als Reaktion auf die Drohung hat Danish Crown in seinen Fabriken nun die Eingänge zusätzlich gesichert und die Kontrollen erhöht.

Die Polizei in mehreren europäischen Ländern ermittelt in dem Fall.

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