Artenvielfalt

Zählen, was zählt: „Insektensommer“ gestartet

Zählen, was zählt: „Insektensommer“ gestartet

Zählen, was zählt: „Insektensommer“ gestartet

Aarhus/Kopenhagen
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Rotschopfige Sandbiene Foto: Karsten Schnack / Biofoto / Ritzau Scanpix

Der deutsche Naturschutzbund bittet um Mithilfe bei der Aktion „Insektensommer“. Auch in Dänemark läuft die Aktion „NaturTjek“ zur Erfassung von ausgewählten Arten und Lebensräumen.

In Dänemark sind die Menschen mit dem Projekt „Biodiversitet Nu/NaturTjek“ noch bis zum Jahr 2020 dazu aufgefordert, an Datenerfassungen teilzunehmen und so den Universitäten Aarhus und Kopenhagen möglichst viele Informationen zum Zustand der Natur in Dänemarks Kommunen bereitstellen zu können. Ziel des Projekts ist es, unter Einbezug der Bevölkerung neue Erkenntnisse über die biologische Vielfalt in Dänemark zu erlangen.

Ausgewählte Arten und Lebensräume sollen beobachtet und gemeldet werden, ähnlich wie in Deutschland ist dies ganz einfach mit der gleichnamigen App möglich. Weitere Informationen unter www.biodiversitet.nu.

Seit Donnerstag und noch bis zum Juni sind die Menschen in Deutschland dazu aufgefordert, die Gemeinschaftsaktion „Insektensommer“ des Naturschutzbundes (Nabu), des Landesbundes für Vogelschutz in Bayern (LBV) und ihres gemeinsamen Partners naturgucker.de zu unterstützen.

Dabei sollen sechsbeinige Tierchen eine Stunde lang an einem Ort beobachtet, bestimmt und gezählt werden, um Daten zu Artenvielfalt und der Häufigkeit von Insekten zu sammeln. Die Beobachtungen können dann online oder mithilfe der kostenlosen App „Insektenwelt“ gemeldet werden. Meldeschluss ist der 16. Juni.

Auf die erste Beobachtungsrunde Anfang Juni folgt eine zweite Runde vom 2. bis 11. August, die nach demselben Schema ablaufen wird. Meldeschluss ist in diesem Fall der 18. August. Weitere Informationen unter www.nabu.de.

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