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Terrorismus: 20 Personen bei landesweiter Polizeiaktion festgenommen

Terrorismus: 20 Personen bei landesweiter Polizeiaktion festgenommen

20 Personen bei landesweiter Polizeiaktion festgenommen

dodo/Ritzau
Kopenhagen
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20 Personen wurden festgenommen. Foto: Henning Bagger/Ritzau Scanpix

Ihnen wird vorgeworfen, Materialien für einen Terrorismusanschlag gesammelt zu haben. Sieben von 12 Polizeikreise beteiligten sich an dem Einsatz.

Bei einer landesweiten Polizeiaktion sind am Mittwoch 20 Personen festgenommen worden. Ihnen wird vorgeworfen, für terroristische Zwecke Utensilien zum Bau von Sprengstoffen und Schusswaffen gesammelt zu haben.

„Wir haben alle gefasst, nach denen wir gesucht haben. Es ist also niemand mehr auf freiem Fuß“, sagte Chefpolizeiinspektor Jørgen Bergen Skov auf einer Pressekonferenz am Nachmittag.

Genauere Angaben zu den festgenommenen Personen machte die Polizei nicht.

Bei der Aktion wurden Razzien an rund 20 Orten durchgeführt. Hintergrund war der Verdacht eines geplanten Terrorismusanschlags aus „militantischen, islamistischen Motiven“.

Sieben von zwölf Polizeikreise dabei

Sieben der zwölf Polizeikreise waren beteiligt: Mittel- und Westseeland, Fünen, Mittel- und Westjütland, Ostjütland, West-Kopenhagen und Nordjütland.

Auch der dänische Geheimdienst (PET) war an dem Einsatz beteiligt. PET-Chef Flemming Drejer sagte auf der Pressekonferenz, dass sich durch die Aktion nichts an der Terrorbedrohung in Dänemark ändere.

„Die Lage ist weiter ernst, aber wir dürfen uns nicht dem Terrorismus beugen. Wir müssen unser Leben normal weiterleben“, so Drejer.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Ab die Post“