Bootsunglück

Suche nach vermissten Segler abgebrochen

Suche nach vermissten Segler abgebrochen

Suche nach vermissten Segler abgebrochen

Karolina Meyer-Schilf, shz.de/hm/dpa
Langeland/Kiel
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Symbolbild Foto: Matthias Balk/DPA/Ritzau Scanpix

Die Suche nach einem vermissten Segler vor Langeland ist vorerst eingestellt worden. Der Mann war mit seiner Yacht von der Hafenstadt Marstal auf der dänischen Insel Ærø nach Kiel unterwegs.

Die großangelegte Suche nach dem vermissten Segler aus Kiel ist abgebrochen worden. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) und die dänische Rettungszentrale „JRCC“ hätten das Suchgebiet engräumig abgesucht und abgeflogen, aber den Mann nicht gefunden, so Antke Reemts, Sprecherin der DGzRS am Sonntagmorgen. Bis es weitere Hinweise oder Sichtungen des Mannes gebe, werde die Suche nicht wieder aufgenommen.

Der 69-Jährige war am Freitag mit seiner Yacht von der Hafenstadt Marstal auf der dänischen Insel Ærø nach Kiel unterwegs.

Laut Nachrichtenagentur Ritzau hatte der Vermisste am Sonnabendmorgen mit seiner Ehefrau gesprochen und von Problemen an Bord berichtet. Wie die Sprecherin des DGzRS berichtet, sei dann die Verbindung abgebrochen.

Ein Hubschrauber der Marine ortete die Yacht mit dem Heimathafen Kiel am Samstagmorgen an der Südspitze der Insel Langeland und seilte einen Mann ab, der die Yacht jedoch verlassen vorfand. Wie der dänische Sender TV2/Fyn berichtet, ist die Yacht bei Bagenkop mit gesetztem Vorsegel auf Grund gelaufen. Nach Informationen der DGzRS ist außerdem das Großsegel gerissen.

An der Suche waren neben mehreren Rettungskreuzern und -booten auch Einheiten der Polizei sowie der deutschen und dänischen Marine beteiligt.

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Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
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