Amalienborg

Sitz der dänischen Königsfamile wird gegen Terror gesichert

Sitz der Königsfamile wird gegen Terror gesichert

Sitz der Königsfamile wird gegen Terror gesichert

ritzau/gn
Kopenhagen
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Der Schlossplatz von Amalienborg in Kopenhagen kann nicht mehr mit dem Auto befahren werden. Foto: Ida Marie Odgaard, Ritzau/Scanpix

Der Amalienborger Schlossplatz wird für den Autoverkehr geschlossen. In Zukunft kann der Platz nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreicht werden.

Der Schlossplatz von Amalienborg, das Zuhause von Königin Margrethe sowie Kronprinz Frederik und seiner Familie, wird in Zukunft für den Autoverkehr gesperrt. Das teilt die Behörde für öffentliche Bauten, Slots- og Kulturstyrelsen, mit. Es dreht sich dabei um eine Terrorsicherung, wenn viele Menschen auf dem Schlossplatz versammelt sind – zum Beispiel bei royalen Anlässen wie dem Geburtstag der Königin.

Die Maßnahme wurde getroffen, nachdem es unter anderem in Berlin und in Nice Terroranschläge mit fahrenden Lastwagen gegen große Menschenmengen gegeben hatte.

„Der Platz wird sicherer", sagt Palle Kristoffersen von Slots- og Kulturstyrelsen. „An schönen Sommertagen, wenn viele Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, sind unglaublich viele Menschen auf dem Schlossplatz. Vor allem um 12 Uhr herum zum Wachwechsel."

Die vier Einfahrten zum Schlossplatz von der Frederiksgade und Amaliegade werden durch versenkbare Poller gesichert. Das bedeutet, dass die Königsfamilie weiterhin zu Hofe gefahren werden kann, während der bisherige Autoverkehr über den Schlossplatz Geschichte ist.

Die Baumaßnahmen sollen Anfang 2020 abgeschlossen sein. Danach können Touristen den Schlossplatz nur noch zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen.

Palle Kristoffersen erklärt, wie der Schlossplatz von Amalienborg in Zukunft gesichert werden soll. Foto: Ida Marie Odgaard, Ritzau/Scanpix
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