Polizei

Mutter und Kind bei Sturm von Mole ins Meer gerissen

Mutter und Kind bei Sturm von Mole ins Meer gerissen

Mutter und Kind bei Sturm von Mole ins Meer gerissen

Nørre Vorupør
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Örtlichen Seenotrettern ist es am Sonntag gelungen, Mutter und Sohn aus der See zu bergen, nachdem beide von Wellen von einer Mole in die Nordsee gerissen worden waren. Foto: Ritzau Scanpix / Henning Bagger

Eine 41-jährige Frau und ihr Sohn sind in Nørre Vorupør aus der tosenden Nordsee gerettet worden. Die dänische Polizei warnt vor dem Betreten der Hafenkais.

Der seit Sonntag über Dänemark tobende Sturm hat landesweit zu Brückensperrungen und EinstelIung von Fährlinien geführt.

Rettung aus tosender See

In Nørre Vorupør rissen die gewaltigen Nordseewellen eine 41-jährige Frau und ihren Sohn von einer Mole. Der örtliche Küstenrettungsdienst hat beide in Sicherheit bringen können, berichtet die Nachrichtenagentur Ritzau.

Die Polizei warnte die Bürger, sich auf Molen und Kais zu begeben. Auf der alten Brücke über den Kleinen Belt bei Middelfart riss der Sturm einen Wohnwagen und einen Anhänger um.

Der dänische Wetterdienst warnte vor hohen Wasserständen auch im Bereich des dänischen Wattenmeeres. Vorsicht ist auf der Insel Röm geboten, wo der mit Autos befahrbare Strand sehr schnell überschwemmt wird.

Montagmittag Sturmflut

Die höchsten Wasserstände werden an der Wiedauschleuse bei Hoyer erst am Montag erwartet. Bis dahin soll der Wind auf westliche Richtung drehen, was zu einem verstärkten Flutstau führen dürfte. Gegen Mittag steigt der Meersspiegel auf bis zu 3,50 Meter über Normalnull, so der Wetterdienst DMI. Eine Gefahr für die Deiche besteht nicht. An der Wiedauschleuse hat der Seedeich eine Höhe von 7,45 Meter über Normalnull. Entlang der Wiedau könnte es zu erhöhten Wasserständen kommen, da wegen der Sturmflut das Binnenwasser nicht in die Nordsee abfließen kann. Die starken Regenfälle am Sonntag erhöhten die Überschwemmungsgefahr.

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Leitartikel

Gwyn Nissen
Gwyn Nissen Chefredakteur
„Urlaub oder Überleben“