Elite Aabenraa

Talentförderung wird teurer

Talentförderung wird teurer

Talentförderung wird teurer

Jan Peters
Jan Peters Hauptredaktion
Apenrade/Aabenraa
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Für Sporttalente wird die Teilnahme an Elite Aabenraa bald teurer. Foto: Elite Aabenraa

Erfolg kostet manchmal auch Geld: Der Kultur- und Freizeitausschuss hebt den Beitrag für zusätzliches Training von jungen Sporttalenten an. Allerdings liegt der Satz weit unter dem der Kommune Sonderburg.

Elite Aabenraa ist ein Angebot für talentierte Sportler aus der Kommune. Sie erhalten die Möglichkeit – über das Training in einer Sportart hinaus, sich von professionellen Trainern fitter machen, über bessere Ernährung beraten zu lassen oder ein sportartrelevantes physiologisches Training zu planen und durchzuführen. Das hat bisher 800 Kronen für Schüler der 8. und 9. Klasse bzw. 1.200 Kronen für ältere Sportler gekostet.

Da sich die Zahl der Elitesportler jedoch von 27 im Schuljahr 2017/18 auf 65 in diesem erhöht hat, hat der Kultur- und Freizeitausschuss entschieden, den Beitrag anzuheben. Der bisher dafür abgesetzte Etat von 1,410 Millionen Kronen allein reiche für die Kostendeckung nicht aus, so die Begründung des Lenkungsausschusses von Elite Aabenraa.

Mehr Angebote und Freiplätze schaffen

Der Selbstkostenbeitrag pro Sportler soll bei 1.500 Kronen pro Jahr liegen.

„Das ist allerdings noch weit unter dem, was beispielsweise die Kommune Sonderburg für eine ähnliche Leistung verlangt“, sagt Ausschussvorsitzender Lars Kristensen (V). Dort werden 750 Kronen pro Monat fällig, erklärt er.

Mit dem erhöhten Beitrag sollen auch sogenannte Freiplätze möglich werden. Die können an Sporttalente vergeben werden, die aus Elternhäusern kommen, in denen das Geld knapp ist.

Außerdem soll es dadurch möglich werden, mehr Angebote für die Sportler machen zu können.

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