Kindertheater

Neue Kriterien, damit Gelder nicht ungenutzt verfallen

Neue Kriterien, damit Gelder nicht ungenutzt verfallen

Neue Kriterien, damit Gelder nicht ungenutzt verfallen

Apenrade/Aabenraa
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Nachdem Institutionen wie Schulen sich obligatorisch um Gelder aus dem Kinder-Theater-Topf bewarben, sollen die Kriterien nun geändert werden. Zu viele Gelder seien nicht genutzt worden, heißt es vom Kindertheaterausschuss als Begründung.

Damit möglichste viel Kinder aus der Kommune Apenrade in den Genuss von Theatervorstellungen kommen können, hat der Kindertheaterausschuss, der dem Ausschuss für Kultur und Freizeit unterstellt ist, einen Topf ins Leben gerufen, in den seit 2007 jedes Jahr 425.000 Kronen fließen. Unterstützt wird das Projekt vom Staatlichen Kunstrat (Statens Kunstråd).

Schulen, Kindergärten oder Freizeiteinrichtungen können sich seither um bis zu 45 Kronen je Schüler für Theaterbesuche bewerben. Die Mittel werden im Oktober jedes Jahres vom Kindertheaterausschuss verteilt.

Wie sich herausstellte, haben sich viele Schulen um die Mittel beworben, diese jedoch im Verlauf des Jahres ungenutzt verfallen lassen. Damit die Gelder nicht liegen bleiben, soll sich die Praxis ändern, heißt es nun aus dem Kultur- und Freizeitausschuss.

Schulen müssen angeben, für welche Vorstellung sie die Mittel nutzen wollen oder mit welchem pädagogischen bzw. didaktischen Hintergrund das Theaterstück gebucht werden soll. Dabei werden die Mittel nur an Institutionen vergeben, die sich innerhalb der Frist gemeldet haben. Gelder, die nicht verwendet wurden, müssen der Kommune gemeldet werden, damit sie anderweitig genutzt werden können.

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