Tattoo

Kapellen-Parade größer denn je

Kapellen-Parade größer denn je

Kapellen-Parade größer denn je

Apenrade/Aabenraa
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So wie hier 2017 treten viele Marschkapellen in Apenrade auf. Die Veranstaltung soll nun aber von draußen in die Arena Aabenraa verlegt werden. Foto: Archiv

Im vergangenen Jahr war kein Geld für die traditionelle nordschleswigsche Marschkapellen-Parade (Sønderjysk Tattoo) im Haushalt zu finden. Nun scheint es Hoffnung zu geben, und die Veranstalter haben große Pläne für dieses und vor allem das kommende Jahr.

Über viele Jahre schon ist die nordschleswigsche Marschkapellen-Parade ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in der Kommune Apenrade. Mit 75.000 Kronen wurde das Projekt, das in Verbindung mit dem Ringreiten durchgeführt wurde, unterstützt.

Jetzt soll die Parade jedoch in der Arena Aabenraa stattfinden – des Wetters, der Akustik und der Logistik wegen. Das sieht ein Konzept vor, das sich die Planer überlegt und dem Kultur- und Freizeitausschuss vorgelegt haben. Das kostet allerdings mehr.

2019 als Test für 2020

Schon in diesem Jahr soll ein erster Test zeigen, ob und wie sich das Vorhaben durchführen lässt, um mit den gemachten Erfahrungen dann im Jahr 2020, dem Jubiläum der Wiederangliederung Nordschleswigs an Dänemark (genforening), ein Großevent mit bis zu drei Paraden, mehr als 400 Statisten und über 5.000 Zuschauern aus Deutschland und Dänemark folgen zu lassen.

Für die Veranstaltung 2020 gibt die Kommune Zuschüsse in Höhe von 160.000 Kronen. Für dieses (Test-)Jahr sind deshalb erneut 75.000 Kronen vom Kultur- und Freizeitausschuss bewilligt worden.

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