Schwimmhalle

Arena Aabenraa: Schäden entwickeln sich schneller als erwartet

Arena Aabenraa: Schäden entwickeln sich schneller als erwartet

Arena Aabenraa: Schäden entwickeln sich schneller als erwartet

Apenrade/Aabenraa
Zuletzt aktualisiert um:
Foto: Pauls Sehstedt

In der Schwimmhalle der Arena Aabenraa müssen bestimmte Stahlträger selbst gestützt werden. Denn sie sind an manchen Stellen angerostet. Eine Gefahr für die Sicherheit der Badegäste gebe es jedoch nicht, erklärt der Ausschussvorsitzende.

Eine neue Untersuchung hat es ans Licht gebracht: Die Träger in der Betonverschalung unter den Beckenrändern und unter den Umkleideräumen des Apenrader Schwimmbades in der Arena Aabenraa sind an manchen Stellen durch den Beton hindurch angerostet und liegen zum Teil frei. Das berichtet Lars Kristensen (Venstre), der Vorsitzende für den Kultur- und Freizeitausschuss bei einer Pressekonferenz am Donnerstagmorgen.

Träger werden für Sicherheit sorgen

Das Ergebnis der Untersuchung wird nun in einem Bericht zusammengefasst, der in einem Vorschlag münden wird, wie weiter mit den Schäden zu verfahren ist. Bis dahin werden stützende Träger unter den schadhaften Stellen angebracht, die helfen, das Fundament zu tragen.

„Es gibt keine Gefahr für die Besucher des Schwimmbades oder der Arena. Das schließen wir aus und darauf achten wir natürlich besonders“, so Lars Kristensen.

Aggressives Milieu ist schuld

Dass es die Schäden gibt, weiß der Ausschuss schon seit einiger Zeit und hat ein waches Auge darauf. Allerdings sei das Ausmaß und die Entwicklung besorgniserregend. „Es geht schneller als bisher angenommen“, so Stig Isaksen, Direktor für Kultur, Umwelt und Gewerbe in der Kommune Apenrade. Das liegt an dem aggressiven Milieu, in dem sich die Stahlträger befinden. Chlor und Wasser nagen an dem Material, erklärt er die entstandene Situation.

Deshalb wird der Bericht schnellstmöglich auf einer neuen Sitzung Thema sein, um das weitere Vorgehen zu planen. Die Sanierung wird von bisher veranlagten 18 Millionen Kronen etwa 24 Millionen Kronen verschlingen. Ein Neubau wird um die 50 Millionen Kronen kosten. Ob ein Neubau eine Option ist, muss politisch entschieden werden. Der Gutachterbericht wird am 28. Mai auf einer neuen Ausschusssitzung Thema sein.

Mehr lesen