Kommunales

Kürzeste Ausschusssitzung der Legislaturperiode

Kürzeste Ausschusssitzung der Legislaturperiode

Kürzeste Ausschusssitzung der Legislaturperiode

Paul Sehstedt
Apenrade/Aabenraa
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Zu geringe Einnahmen vom Linienverkehr bemängelt der Technische Ausschuss gegenüber der Verkehrsgesellschaft Sydbus. Foto: Paul Sehstedt

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Die Kommune Apenrade schickt Sydtrafik ein Antwortschreiben und nimmt an einer Zustandsanalyse über die Förde teil.

„Für diese Wahlperiode war dies die kürzeste Tagesordnung und auch die kürzeste Ausschusssitzung“, erklärt Arne Leyh Petersen, Vorsitzender des Ausschusses für Technik und Umwelt, am Anschluss der Sitzung gegenüber dem „Nordschleswiger“.

Lediglich zwei Punkte enthielt die Tagesordnung, so der Vorsitzende: „Wir konnten die zwei Punkte schnell gutheißen und uns dann verabschieden.“

Mehr Einnahmen erarbeiten

Der Ausschuss hatte bereits im August den Haushaltsvoranschlag der Verkehrsgesellschaft Sydtrafik angehört und beschlossen, das Ergebnis zur Kenntnis zu nehmen. In einem Schreiben an Sydtrafik unterstreicht der Ausschuss, dass sowohl die umweltmäßigen wie auch die wirtschaftlichen Gesichtspunkte nicht außer Acht gelassen werden dürfen. Sydtrafik wird nahegelegt, durch die Zusammenarbeit mit Fynbus Rationalisierungsvorteile zu erwirtschaften sowie einen Zusammenschluss anzustreben. Schließlich muss Sydtrafik höhere Einnahmen durch den Busverkehr in der Kommune Apenrade erarbeiten.

Zustandsanalyse über die Förde

Die Landwirtschaftsorganisation LandboSyd hatte dem Ausschuss im September einen Vorschlag über die Ausarbeitung einer Zustandsanalyse über die Apenrader Förde unterbreitet. Ähnliche Berichte werden für die Nachbarkommunen Hadersleben (Haderslev) und Sonderburg (Sønderborg) erstellt.

Federführend für die Durchführung ist der Landwirtschaftsdienst Seges aus Aarhus, der mit der Beraterfirma Marine Science & Consulting aus Kopenhagen (København) kooperiert.

Auch der Landwirtschaftliche Hauptverein für Nordschleswig (LHN) hat an den einleitenden Gesprächen teilgenommen und untersucht derzeit die Möglichkeit, das Projekt finanziell zu unterstützen. Die Kosten für die Kommune werden mit 50.000 Kronen veranschlagt.

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