Knivsbergfest

Eine Feier für die ganze Familie

Eine Feier für die ganze Familie

Eine Feier für die ganze Familie

Nele Dauelsberg
Knivsberg /Knivsbjerg  
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Anika Birkmose Skøtt und ihre Tochter Claudia nahmen bereits an einer Sommerfreizeit auf dem Berg teil. Foto: privat

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Seitdem ihre Kinder im Kindergarten waren, ist für Gry Kibsgaard und Anika Birkmose Skøtt das Knivsbergfest eine alljährliche Tradition. Auch der Vorsitzende des Schulausschusses des Deutschen Schul- und Sprachvereins für Nordschleswig, Thilo Schlechter, erzählt von der Begeisterung der Eltern.

Andere Eltern treffen, Lehrer kennenlernen und die Feier genießen – all dies können Eltern am kommenden Samstag, den 11. September, auf dem diesjährigen Knivsbergfest, die Jahresfeier der Deutschen Minderheit. Organisiert wird das Ganze von dem Deutschen Jugendverband für Nordschleswig.

Der Vorsitzende des Schulausschusses des Deutschen Schul- und Sprachvereins für Nordschleswig, Thilo Schlechter, erklärt, das Fest der Deutschen Minderheit sei für die ganze Familie.

„Mittlerweile ist das Knivsbergfest ein Selbstläufer“, erzählt der Familienvater. Auch die Mütter Gry Kibsgaard und Anika Birkmose Skøtt sind begeistert. Sie gehen mit ihren Familien schon seit mehreren Jahren regelmäßig zur Feier und freuen sich auf die vielen Angebote sowie das Zusammenkommen mit anderen Eltern.

Ein Ort, um zusammenzukommen

„Es sind alle einfach immer sehr offen. Alle sind willkommen, froh und haben Spaß“, erzählt Kibsgaard.

Alle sind beisammen, sehen sich wieder und können sich kennenlernen.

Gry Kibsgaard

Sie besucht jedes Jahr das Knivsbergfest seit ihr nun elfjähriger Sohn im deutschen Kindergarten war. Am meisten gefällt ihr, dass sie hier auf andere Eltern, aber auch Lehrer trifft. „Das Schönste am Fest ist für mich das Soziale“, erklärt sie.

Auch Anika Birkmose Skøtt freut sich auf den kommenden Samstag: „Es ist toll, dass alle da sind und alle Verbände vertreten werden!“

Anders als in den vergangenen Jahren steigt das Knivsbergfest dieses Jahr nicht im Juni, sondern im September. Auf Grund der Corona, Pandemie musste es verschoben werden.

Ein neu entdecktes Fest

„Dadurch, dass vor einigen Jahren die Schulen fest integriert wurden, kommen mehr die Leute. Die Besucherzahlen sind seit dem gestiegen und auch die Gemeinschaft wurde gestärkt“, erklärt Schlechter.

Das ist auch ein Grund, weshalb die beiden Mütter anfingen, das Fest mit ihren Familien zu besuchen.

Die dänische Gry Kibsgaard schickt ihre Kinder zwar zur deutschen Schule, ist aber ansonsten nicht Teil der Minderheit. Sie freut sich trotzdem jedes Jahr auf das Fest und findet es wichtig, dass es eine Pflichtveranstaltung an den Schulen wurde.

„Ich glaube, wenn nicht alle Schülerinnen und Schüler hingehen müssten, würden auch weniger kommen. So wie jetzt ist das sehr schön: Alle sind beisammen, sehen sich wieder und können sich kennenlernen.“

Anika Birkmose Skøtt findet, das Programm habe sich im Laufe der Zeit geändert. „Ich war während meiner Schulzeit schon ein paar Mal da. Dann wurde ich älter und verlor ich das Fest irgendwie aus den Augen. Aber als meine Tochter in den Kindergarten kam, entdeckte ich es für mich neu.“

Anders als während ihrer Schulzeit ist das Knivsbergfest nun auch für Birkmose Skøtt ein jährlicher Termin im Kalender. Denn anders als früher ist in ihren Augen das Programm viel vielseitiger geworden.

„Heute ist beim Knivsbergfest für jeden was dabei: Es gibt ein Angebot für Groß und Klein!“, so Birkmose Skøtt.

Nähere Informationen und das diesjährige Programm der Feier stehen auf der Website des Knivsbergsfestes.

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