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Dienstag, 28. März 2017

Vorstoß für mehr Tempo auf Bahnstrecke Niebüll-Esbjerg

Bereits 2019 könnte die Bahnverbindung Niebüll-Tondern-Bramming-Esbjerg mit  relativ geringen Investitionen in Höhe von 85 Millionen Kronen mit Tempo 120 statt 80 und 100 befahren werden. Erforderlich ist neben Installation des neuen Signalsystems ERTMS die Schaffung einer Ausweichstelle bei Rejsby. Der Chef der Eisenbahngesellschaft NEG Niebüll, Ingo Dewald, hat den bereits als Maßnahme im Rahmen des dänischen Zugfonds berücksichtigten Streckenausbau während der Sitzung der deutsch-dänischen Verkehrskommission  in Flensburg präsentiert. „Nach der Sitzung hat sich  der dänische  Transportminister H. C. Schmidt (V) positiv zu  dem Vorhaben geäußert“, so Dewald, dessen Unternehmen  Eigentümer des Streckenabschnitts zwischen Niebüll und der dänischen Grenze bei Tondern ist, der von Zügen der Privatbahn Arriva auf der Linie Niebüll-Esbjerg befahren wird. 
Dewald berichtet, dass bei Einsatz der vorhandenen Triebwagen die Reisezeit zwischen Niebüll und Esbjerg von heute 112 bzw. 104 Minuten auf 87 Minuten verkürzt werden könnte, wenn die Strecke modernisiert wird. Das Konzept war bereits im deutsch-dänischen Gutachten zur Transportinfrastruktur im Jütlandkorridor vom November 2015 aufgeführt. „Möglich wäre es, für eine solche Maßnahme EU-Fördermittel für grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen zu beantragen“, so Dewald. 
Dewald hat darauf hingewiesen, dass „mit Verkürzung der Reisezeit um 18 Prozent laut Gutachten die Zahl der Reisenden um 18 Prozent steigen wird“. Sowohl für Pendler als auch übrige Reisende  würde die Bahn an Attraktivität gewinnen und zur Entlastung der Straßen im Westküstenbereich  beitragen.  Während der vergangenen Jahre war besonders auf dem Abschnitt Tondern-Niebüll die Zahl der Reisenden gestiegen, trotz wochenlanger  Behinderungen und Zugausfälle im Zuge des Güterzugumleitungsverkehr wegen der Bauarbeiten bei Woyens. Volker Heesch

hee

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