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Dienstag, 28. März 2017

Europeada 2020: Es gibt einen Konkurrenten für das Grenzland

Die vier Minderheiten an der deutsch-dänischen Grenze stehen im Wettkampf um die Sportveranstaltung mit den Kärntner Slowenen.

Zwei Bewerber gehen in den Kampf um die Europeada, der Fußballeuropameisterschaft der autochthonen, nationalen Minderheiten. Das gab das Präsidium der  Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) gestern nach einem Treffen  in der deutschen Hauptstadt bekannt. Die deutsch-dänische Grenzregion, mit den ansässigen vier Minderheiten, tritt gegen die Kärntner Slowenen an.

Nicht überrascht ist Uwe Jessen, Generalsekretär des Bundes Deutscher Nordschleswiger (BDN), von der Nachricht. „Wir wussten von der Bewerbung der Kärntner Slowenen. Was uns allerdings unterscheidet ist die Tatsache, dass wir uns mit vier Minderheiten, grenzüberschreitend um die Veranstaltung bemühen“, erklärt er und freut sich auf einen fairen Wettkampf. 

Mit dem Motto „Die Europeada  2020 zwischen Nord- und Ostsee – das grenzüberschreitende Fußballfest“ wollen die vier Minder 

heiten, vertreten durch  den Bund Deutscher Nordschleswiger (BDN), den Sydslesvigsk Foreining (SSF), den Friisk Foriining und den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma, vertreten durch den Landesverband   Schleswig-Holstein, das Rennen machen.
Die Kärtner Slowenen mit dem Rat der Kärntner Slowenen als Veranstalter wollen die Veranstaltung unter das Motto „Together unique“ stellen. 

Im Jahr 2020 wird die sportliche Großveranstaltung zum vierten mal durchgeführt. Die erste Europeada fand 2008 bei den Räterumanen in Graubünden in der Schweiz statt. Es folgten 2012 die Lausitzer Sorben in Deutschland und im vergangenen Jahr die deutschsprachigen Südtiroler. 

Für die Minderheiten an der deutsch-dänischen Grenze ist das Jahr auch aus historischer Perspektive von großer Bedeutung, denn dann jährt sich zum 100. mal die Vereinigung Nordschleswigs mit Dänemark (im Dänischen „genforening“ genannt). 

jrp/Ritzau

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