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Dienstag, 28. März 2017

Lämmer sind diesmal früh dran

Bei Harald Floer in Jestrup hat es bei den Heidschnucken schon drei Neugeburten gegeben – das ist mehrere Wochen früher als sonst.

Vor zweieinhalb Jahren zog die aus Deutschland kommende  Familie Floer von Düppel nach Jestrup. Das Wohnhaus des Guts  mitten im idyllischen  Südalsen  ist ein mehrere hundert Jahre altes , sehr stattliches Gebäude. Daneben steht ein großer Stall ganz in Lärchenholz. 

Und in diesem tut sich sehr viel.  Dort machen sich die schönsten schwarzen 28 Heidschnucken ein gutes Leben. An der einen offenen Stallseite geht es hinaus  zu den dahinter gelegenen  Weideflächen. Ob Sommer oder Winter,  die langhaarigen  Schafe können immer ganz allein bestimmen, ob sie sich im Freien  oder lieber im Stall aufhalten wollen. 

In den vergangenen Wochen hat sich bei der stolzen schwarze Elfriede und der Herde aber noch mehr ereignet. Die ersten Lämmer wurden  geboren. Das Erste erblickte in der vergangenen Woche, ein  Zwillingspaar am Dienstag das Licht. Die Lämmer kommen sonst immer erst Ende März und Anfang April zur Welt. Heidschnucken sind  Tiere, die ohne fremde Hilfe gebähren.

„Und die Mütter passen sehr gut auf ihre Lämmer auf. Sie schirmen sie  ein wenig ab“, weiß Harald Floer, mit dem die schwarzen Schafe aber auch überhaupt nicht ungern auf Tuchfühlung gehen. Sie sind den Kontakt mit Menschen gewöhnt und sehr zutraulich. Und neugierig. Der Freizeitlandwirt  genießt die Arbeit mit den Tieren in vollen Zügen. 

„Für mich ist es einfach ein so schöner Kontrapunkt zur Arbeit. Mit den Tieren verbreitet sich eine Ruhe“, erklärt Harald Floer. Er ist  Oberarzt und Leiter des neurologischem Zentrums im nordschleswigschen Krankenhaus. 

Auch der große Bock Nummer 79 will Kontakt. Er kommt ganz zutraulich zur Journalistin des Nordschleswigers und schaut sie ganz interessiert an. Harald Floer rät aber schnell vom vorsichtigen Kraulen der Stirn ab.

„Du musst ihn vorne unterm Maul streicheln. Sonst könnte er plötzlich schubsen“, meint er, während er vor einem anderen Schaf hockt, das sich völlig verträumt von ihm kraulen lässt. 

Nummer 79 genießt die Kraulerei und stellt sich sogar mit den Vorderbeinen auf die Einzäunung. Er ist ein ganz selbstbewusster Herr, der weiß, was Respekt macht.  Und plötzlich springt er über den Zaun. Floer steht auf und gibt einige Warnrufe von sich. Da kommt auch blitzschnell der Border Collie Hank angestürmt. Und ruckzuck springt  Nummer 79 wieder zurück über die Einzäunung zu seinem Teil der Herde. Heidschnucken sind eine höchst genügsame Rasse, die den nordischen Kurzschwanzschafen zugeordnet sind.  Das extrem lange Fell bringt Harald 

Floer übrigens nach Lübeck. Dort wird beim Gerben kein Chrom benutzt. Harald Floer rechnet  mit 15 bis 20 Geburten in der Schafherde. 

Ilse Marie Jacobsen

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