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Freitag, 24. März 2017

Tod des 18 Monate alten Noahs: Angeklagter zu vier Wochen Untersuchungshaft verurteilt

Nach einem fünfstündigen Verhör im Gericht in Sonderburg, ist der Verdächtige, dem vorgeworfen wird am Tod des 18 Monate alten Noahs schuld zu sein, zu vier Wochen Untersuchungshaft verurteilt worden.

Bei der Anhörung weinte der Mann. „Ich habe nichts getan“, schluchzte der 30-Jährige, der am Mittwochvormittag festgenommen wurde. Aus Rücksicht auf die noch anstehende polizeiliche Ermittlung – es müssen noch mehrere Familienmitglieder verhört werden – wurde der Haftprüfungstermin hinter verschlossenen Türen durchgeführt. Es wurde außerdem ein Namensverbot verhängt.
Aber vorher wurde die Anklage vorgelesen. 

Die Anklägerin begann mit Mord. Der 30-Jährige soll das Kind mit seiner Körperverletzung so schlimm zugerichtet haben, dass es am Montag an inneren Blutungen verstorben ist. Die Ärzte haben Läsionen und Blutungen in der Bauchhöhle des Kindes gefunden. Alternativ wird dem Mann die fahrlässige Tötung des kleinen Jungen vorgeworfen. 

Die Anklägerin sprach außerdem von Übergriffen im September vergangenen Jahres. Dort soll der Angeklagte den Jungen geschlagen haben. Bei dem Kind wurden damals Schäden im Gesicht und an mehreren Stellen des Körpers festgestellt. Auch am 27. September soll er dem Jungen eine Wunde zugefügt haben. 

Der Angeklagte leugnete alles: „Das habe ich doch nicht getan“, meinte der 30-Jährige, der vor dem Haftrichter in blauer Sporthose und schwarzem Hoodie saß. Der Haftprüfungstermin wird erst zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen sein. Dann wird sich zeigen, ob der Mann in U-Haft geschickt wird. 

Der Junge war am 6. Februar gestorben. Zuvor litt er an einer Lungenentzündung. Am Tag des Todes rief die Mutter den Notruf an. Wenige Stunden später, kurz nach der Ankunft im Reichshospital in Kopenhagen, war das Kind tot. Wie Ekstra Bladet berichtet, handelt es sich bei dem Beschuldigten nicht um den leiblichen Vater des Kindes.

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