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Mittwoch, 22. Februar 2017

Fernwärme und Industrie als Partner

Tonderner Fernwärmegesellschaft investiert 40 Millionen Kronen in Anlage zur Kühlwasserlieferung für Aluminiumverarbeitung und spart Energie.

Die Tonderner Fernwärmegesellschaft lässt sich nach der schon vor Jahren gescheiterten Kooperation mit dem Unternehmen Hartmann bei der Energieversorgung auf eine neue Partnerschaft mit einem örtlichen Industrieunternehmen ein. 

„Am 1. März beginnen die Bauarbeiten für eine neue Anlage zur Kühlwasserlieferung an das Aluminium verarbeitende Unternehmen Sapa am Håndværkervej. Wir sorgen bei der gemeinsamen Anlage für die Technik zur Gewinnung von Wärme“, berichtet der Vorsitzende der Gesellschaft   Tønder Fjernvarme, Peter Nørkjær. Es werden in die erforderliche Technik, die in einem rund 200 Quadratmeter großen Betriebsgebäude Platz findet, ca. 40 Millionen Kronen investiert. „Die Ausschreibungen laufen noch“, berichtet Nørkjær  und erklärt, dass das neue Betriebsgebäude mit dunklen Ziegelsteinen verkleidet wird und dem benachbarten Tonderner Wasserwerk äußerlich ähnele. „Die neue Anlage wird rund 30 Prozent des Wärmebedarfs der Fernwärmegesellschaft decken“, berichtet der Gesellschaftsvorsitzende und fügt hinzu, dass ganzjährig und gleichmäßig Wärme  bei der Abkühlung des Wassers gewonnen wird, das bei Sapa für die Abkühlung neu  hergestellter Erzeugnisse eingesetzt wird, die zur Formung zuvor erhitzt worden sind. Bisher hatte das Unternehmen eigene Kühltürme. Fernwärmegesellschaft und Aluminiumindustrie können bei der Zusammenarbeit Energie sparen und tragen damit zum Klimaschutz bei. 

Nørkjær unterstreicht, dass der Kompressor und die Wärmepumpen der neue Anlage mit Erdgas betrieben  werden. Es ist aber auch eine Umstellung auf Elektroantrieb möglich, wenn kostenmäßig vernünftige Rahmenbedingungen durch den Gesetzgeber geschaffen werden. Nørkjær verrät, dass man bereits drei Jahre mit der Idee einer Zusammenarbeit mit Sapa gearbeitet habe, weshalb man auch mit der Entscheidung über den Bau einer neuen großen Haupt-Energiezentrale gewartet habe. 

Peter Nørkjær berichtet, dass die neue Anlage zur Kühlwasserproduktion und Wärmegewinnung bereits im Sommer ihren Betrieb aufnehmen soll. 

Bei den Planungen wurde darauf Wert gelegt, dass das Gebäude mit besonderen Fundamenten ausgestattet wird, damit  die Nachbarschaft nicht durch Vibrationen aus dem Kompressor gestört werden kann. Das Betriebsgebäude wird  insgesamt als schalldichter Kasten errichtet, sodass auch kein Lärm in die Umgebung dringen kann. Es werden Kompressoren und Wärmepumpen installiert, die sich in anderen Energieversorgungsanlagen als zuverlässige Technik bewährt haben.

V. Heesch

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