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Dienstag, 28. März 2017

Jahreshauptversammlung in Rekordzeit

Als der Vorsitzende des Nordschleswigschen Ruder-Verbands, Günther Andersen, nach gut einer Stunde und 15 Minuten vor knapp 45 Mitgliedern die Jahreshauptversammlung beendete, war er selbst von dem vorgelegten Tempo überrascht.

„So schnell waren wir wohl vorher noch nie. Das war rekordverdächtig“, so Andersen, der auf eine harmonische Versammlung in entspannter Atmosphäre zurückblicken konnte. Die reichhaltige und sehr wohlschmeckende Kaffee-Tafel tat sicherlich ihr übriges zum Gelingen der Veranstaltung. Aber der Reihe nach.

Nach der Begrüßung und Grußworten, unter anderem vom Vorsitzenden des Ruderverbandes Schleswig-Holstein, Reinhart Grahn, und den Ehrungen der verdienten Mitglieder, ging es an die Berichte. Wer  ein langatmiges Vortragen erwartete, wurde angenehm überrascht, da die Berichte in schriftlicher Form vorgelegt wurden. Weniger kritisch oder informativ  waren sie indes nicht.

Günther Andersen hob in seinem Bericht als Vorsitzender die steigende Tendenz der Mitgliederzahlen hervor, wo es einen Zuwachs von 615 zu 633 Mitgliedern gab. Auch die Jubiläen im DRH und im ARV  waren aus der Sicht des Vorsitzende gute Werbung für das Rudern. Aber er nahm auch seine Vereine in die Pflicht, wünscht sich der Vorsitzende doch mehr Einsatz um das Schulrudern, da hier Mitglieder in jungen Jahren gewonnen werden können. Ebenfalls schmeckte Andersen nicht, dass das Angebot mit einer Aushilfskraft für besondere Angebote nicht angenommen wurde. Froh ist Andersen aber über die wiedereingeführte Schulregatta und die breite Präsenz in den Medien. Seinen frommen Wunsch aus dem vergangenen Jahr wollte der Vorsitzende dennoch wiederholen.

„Wir müssen alles Reden in die Tat umsetzen. Wir sind gefordert. Jedes Mitglied muss in den Vereinen mithelfen, in allen Bereichen“, so Andersen, der froh ist, auf eine stabile finanzielle Grundlage bauen zu können. 

Wie bei der Versammlung im vergangenen Jahr hat der NRV einen kleinen Überschuss von 2.694,52 Kronen erwirtschaftet, wobei der Löwenanteil von über einer Million Kronen des Etats vom Generalsekretariat stammt. Dennoch ist der Verein finanziell gesund. 

Auch beim Wanderrudern gab es zufriedene Mienen, so stellte Angelika Feigel fest, dass alle Vereine mit reichlich Besuch aus Dänemark und Deutschland gesegnet waren. Allerdings erhofft sich Feigel regeren Zuspruch beim den anstehenden Events.

Ruderlehrer Marc-Oliver Klages zog nach seinem zweiten vollen Jahr in Nordschleswig ein durchwachsendes Fazit, da die Zahlen in vielen Bereichen rückläufig waren und nur noch wenige der Ruderer auf die Regatten wollten und den nötigen Aufwand scheuten. Entsprechend warf Klages die Frage auf, ob das Angebot am Bedarf vorbei geht, eine abschließende Antwort steht dabei aber noch aus. 

„Es muss etwas passieren. Wir brauchen einen Ruck in die richtige Richtung“, so Marc-Oliver Klages appellierend. Nach dem etwas kritischen Abschluss der Berichte blieben Fragen aus und dem Vorstand wurde die Entlastung erteilt. 

Bei den Wahlen herrschte große Einigkeit unter den Anwesenden stimmberechtigten, was  Wiederwahl auf alle Posten zur Folge hatte. So verblieben Jan Georg Hoff (2. Vorsitzender), Mette Olsen (Kassiererin), Elke Christensen (Schriftwartin), Britta Hirschauer (Pressewart), Jürgen Drexel (2. Rechnungsprüfer) und Klaus W. Hoff (Stellv.  Rechnungsprüfer) in ihren Ämtern.

Die Jahreshauptversammlung des Nordslesvigsk Roklub hatte ebenfalls keine Diskussionen zu bieten und auch hier wurden alle Amtsinhaber wiedergewählt. So verblieb Kenneth Drexel (2. Vorsitzender), Mette Olsen (Kassiererin),  Elke Christensen (Schriftwartin), Jan Georg Hoff (Beisitzer), Jürgen Drexel (Revisor) und Helga Woltman (Revisor) in ihrem Amt.

„Dann haben wir sie ja zusammen. Wird aber Zeit, dass die alten Hasen für jungen Nachwuchs sorgen und den jungen Zeigen wie es läuft“, schloss Vorsitzender Günther Andersen zufrieden die reibungslos verlaufene  Veranstaltung mit einem Schmunzeln. 

Timo Fleth

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