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Dienstag, 28. März 2017

Der Traum ist nun eine Medaille

In der vergangenen Saison wurde lange gezögert. Keiner wollte so recht das Wort „Medaille“ in den Mund nehmen, bevor es eine Realität war, doch beim dänischen Vizemeister ist man selbstsicherer geworden. Nach dem Einzug in die Meisterschafts-Endrunde wollen die SønderjyskE-Fußballer sich nicht zufrieden zurücklehnen, sondern im Kampf um die Medaillen eingreifen.

„Wir konnten keines der ersten sechs Saisonspiele gewinnen und standen vor dem Nordsjælland-Spiel auf dem letzten Tabellenplatz. Ich kann mich gut an diese Situation erinnern. Wir hatten das Gefühl, dass alles gegen uns läuft. Wir haben aber viele Erfolgserlebnisse mit der Vizemeisterschaft als Höhepunkt im Gepäck und haben den Glauben an uns nicht verloren. Wir stehen in einer guten Position, noch einmal fast das gleiche zu schaffen“, meint Mittelfeldspieler Troels Kløve, der keine Angst hat, das Kind beim Namen zu nennen: „Der FCK und Brøndby sind davongeeilt, aber dahinter kämpfen die vier anderen Mannschaften um die Bronzemedaille und um eine Europapokal-Teilnahme. Die Bronzemedaille ist jetzt unser Traum – das ist es, wonach wir streben müssen, ohne dass es jetzt unser ultimatives Ziel sein muss.“

SønderjyskE hat zuletzt drei Siege in Folge hingelegt, obwohl man in spielerischer Hinsicht nicht überzeugen konnte.

„Wir haben in spielerischer Hinsicht keine Bestnoten verdient, aber Kampf und Einstellung sind stets vorhanden gewesen“, meint Kløve.
„Nach Spiel und Chancen zu urteilen, hatten wir keinen Sieg verdient, aber das ist mir alles egal. Wir benötigen nur eine halbe Möglichkeit, um zuzuschlagen, und die hat „Hede“ reingemacht – in dem Helm sind Tore drin“, befand Mittelfeldkollege Marcel Rømer und wies auf das zweite spielentscheidende Tor von Rechtsverteidiger Mikkel Hedegaard in diesem Jahr hin: „Wir waren nach acht Spielen noch ohne Sieg und gehen jetzt punktgleich mit dem Tabellendritten in die Endrunde. Das ist schon eine starke Leistung, wie viele Punkte wir gesammelt haben. Unser größter Star ist unser Zusammenhalt, gepaart mit  einer großen Siegermentalität. Es ist eine Überraschung, dass wir in die Endrunde eingezogen sind, und wir können jetzt befreit aufspielen. Darauf freue ich mich.“

Der Trainer ärgerte sich, dass der Ball nicht in den eigenen Reihen gehalten werden konnte.

„Wir waren am Ball nicht gut und haben mit angezogener Handbremse gespielt, aber das war ein mentales Problem“, meint Claus Nørgaard: „Durch die vielen Ballverluste sind wir einige Male in die Konterfalle getappt und haben mehr Torchancen zugelassen als in den vorangegangenen Spielen, wo wir aus einer soliden Defensive gespielt haben.“

Jens Kragh Iversen

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