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Freitag, 24. März 2017

Heißer Endspurt um Endrunden-Plätze

Die Augen werden nicht zuletzt auf Claus Nørgaard gerichtet sein, wenn ab heute in der Fußball-Superliga der Ball wieder rollt. Der 37-Jährige hat bei SønderjyskE ein schweres Erbe angetreten und soll in die Fußstapfen des außerordentlich erfolgreichen Jakob Michelsen treten. 
Die sensationelle Vizemeisterschaft und die Europapokal-Teilnahme hat im Umfeld an der Erwartungshaltung gerüttelt. Ein erfolgreicher Kampf gegen den Abstieg reicht nicht mehr, es wird von den Rängen schon mehr erwartet – es muss schon ein Einzug in die Meisterschaftsendrunde sein.

Mannschaftsintern strebt man auch die Top 6 an, doch seitens der Vereinsführung hält man weiterhin den Ball flach und an dem am Saisonbeginn gesteckten Ziel von einer Top-10-Platzierung fest, die den Klassenerhalt mit sich führen würde. 

„Wir wollen so weit oben wie möglich landen, innerhalb der angestrebten Top 10. Es ist doch klar, dass wir lieber Vierter als Siebter werden wollen“, sagt Claus Nørgaard: „Jetzt, wo es nach fünf Spieltagen ein Cut geben wird, werden wir alles daran setzen, in den Top 6 zu bleiben, auch weil keiner weiß, wie es in der neuen Superliga-Struktur im Kampf gegen den Abstieg zugehen wird. Sollten wir dort landen, stünden wir vor einer großen mentalen Herausforderung. Die Umstellung vom Kopf her von Endrunden-Träumen auf der einen Seite und von der Realität in einem unübersichtlichen Kampf gegen den Abstieg wäre am wichtigsten.“

Allein um den Abstiegsschlamassel zu vermeiden, wäre es dem neuen SønderjyskE-Trainer lieber, den Klassenerhalt durch den Einzug in die Meisterschaftsendrunde zu sichern. Und die Mannschaft dafür hat er, versichert Nørgaard.

„In Sachen Neuverpflichtungen sprechen Haysen und ich uns ab, aber ich finde, dass Haysen ein tolles Transferfenster hinter sich hat. Ich als Trainer bin zufrieden mit dem, was ich zur Verfügung habe. Wir haben Qualität hinzubekommen, aber auch frischen Wind und neue Energie“, meint Claus Nørgaard, der nach einem holprigen Beginn der Vorbereitung in der ersten Halbzeit der Generalprobe gegen Horsens, die SønderjyskE-Mannschaft sah, die er auch sehen will: „Als Mannschaft sind wir schon dort, wo wir sein müssen, aber einzelne Spieler haben, was die Matchpraxis angeht, noch ein wenig aufzuholen.

Das ist bei Marc Pedersen, Nicolaj Madsen und Sakari Mattila der  Fall, aber auch bei Simon Poulsen wird es eine gewisse Eingewöhnungsphase geben. Und Eggert Jonsson fehlt noch.“

Die fehlende Torgefahr war in der Vorbereitung lange ein Thema, aber das sah gegen Horsens schon besser aus.

„Das, was mir noch fehlt, ist eine bessere Balance im Aufbauspiel. Wann wir direkt spielen müssen und wann wir zwei oder drei Pässe mehr einbauen müssen, damit das Spiel nicht zu hektisch wird“, so Nørgaard, der sich nach sechs Wochen bei SønderjyskE schon gut zurechtgefunden hat: „Es ist einfach, zu SønderjyskE zu kommen. Viele hilfsbereite Menschen, die alles für den Klub geben. Und ein Kader mit einer guten Atmosphäre, wo man beinhart arbeitet und auch keine Angst hat, einander die Meinung  zu sagen.“

Esbjerg, Brøndby, AGF, OB und Randers heißen die Gegner in den letzten fünf Spielen der regulären Saison. Das Lokalderby heute um 20.15 Uhr in Esbjerg ist die erste Aufgabe.

„Esbjerg steht unter Druck und quasi mit dem Wasser bis zum Hals, aber die haben viel ausgetauscht und einen tüchtigen Trainer bekommen, der den Kader kennt – es ist mein Eindruck, dass die enger zusammengerückt sind“, erwartet der SønderjyskE-Trainer eine schwierige Aufgabe. 

Die voraussichtliche Startaufstellung: Lukas Fernandes – Marc Pedersen (Ramon Rodrigues), Pierre Kanstrup, Kees Luijckx, Simon Poulsen – Christian „Greko“ Jakobsen, Troels Kløve, Marcel Rømer, Johan Absalonsen – Mikael Uhre, Marko Mitrovic.

Jens Kragh Iversen

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